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„Schule ohne Rassismus“: EWE Baskets sind Pate für das GAG

15.12.2016

Das Graf-Anton-Günther-Gymnasium hatte angeklopft und die EWE Baskets Oldenburg haben „Ja“ gesagt.

In dem bundesweiten Projekt „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“, 1995 vom Verein „Aktion Courage e.V.“ initiiert, engagiert sich seit zwei Jahren auch das GAG. Im Rahmen dieses Projekts haben die EWE Baskets nun die Patenschaft für die Graf-Anton-Günther-Schule übernommen.

Aufgrund der Patenschaft konnte für das GAG nun die offizielle Aufnahme in das Programm erfolgen.

Seit Jahren engagieren sich die EWE Baskets Oldenburg bei den Schulen der Nordwest-Region und unterstützen diese.

„Wir sind ein Club, der nicht nur international Spiele bestreitet sondern auch in seinen eigenen Reihen - sei es auf oder neben dem Parkett - Spieler und Mitarbeiter aus unterschiedlichsten Ländern und Kulturkreisen beschäftigt“, sagt Hermann Schüller, geschäftsführender Gesellschafter der EWE Baskets. „Rassismus hat bei uns und in unserem Umfeld überhaupt keinen Platz und steht im krassen Gegensatz zu unserem Selbstverständnis. Im Rahmen unserer Nachwuchsförderung in der Baskets Akademie Weser-Ems kümmern wir uns zum Beispiel im sogenannten BIG Projekt um die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund.“

Besonderes Ziel der AG ist seit diesem Jahr auch die Integration und Förderung der geflohenen Schüler an der GAG. „Wir wollen Minderheiten, wie zum Beispiel Flüchtlinge, schützen und unterstützen“, so Schülerin Jule Neermann.

„Natürlich bin ich stolz, dass unser Schülerrat klar Verantwortung für Minderheiten übernommen hat und es geschafft hat, mehr als 70 Prozent unserer Schulgemeinschaft für das in den letzten Jahren zunehmende Gesellschaftsproblem Rassismus von sich aus zu mobilisieren“, sagt Schulleiter Wolfgang Schoedel. „Was viele Schüler, Lehrer und mich aber dabei beschäftigt ist Folgendes: Warum muss man heute für Dinge, die eigentlich selbstverständlich sein sollten, überhaupt so offen Farbe bekennen? Was läuft in einer Gesellschaft schief, dass es überhaupt ein Zertifikat wie Schule ohne Rassismus gibt? Ich hoffe also darauf, dass möglichst bald in und außerhalb von Deutschland ein gesellschaftlicher Konsens darüber existiert, dass Rassismus bei uns in der Gesellschaft und damit auch in der Schule überhaupt keinen Platz hat. Bis das soweit ist, bedarf es aber offenkundig noch etlicher Arbeit und last but not least auch der tatkräftigen Unterstützung glaubwürdiger und zugleich medienwirksamer Partner wie der der EWE Baskets. Danke also an den Club!“

Verantwortlich für diese Initiative ist eine schülerorganisierte AG der Schule, die ein Zeichen gegen Rassismus setzen möchte. Die Schüler und Schülerinnen der AG organisieren mit Hilfe der beiden Lehrkräfte Michael Weyh und Kerstin Strack regelmäßig Veranstaltungen zu diesem Thema.

Um in das bundesweite Projekt aufgenommen zu werden, müssen mindestens 70 Prozent der Schüler und Schülerinnen und Lehrer und Lehrerinnen unterschreiben, dass sie sich gegen Rassismus einsetzen.

Mehr Informationen zu „Schule ohne Rassismus“ finden Sie auf:
schule-ohne-rassismus.org

Foto: Ulf Duda / fotoduda.de