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Geschäftsführung

16.09.2013

Mit dem geschäftsführenden Gesellschafter Hermann Schüller und der kaufmännischen Geschäftsführerin Regina Kulms verfügen die Baskets über eine hochkarätige Führungsetage. Zum Gesellschafterkreis zählt zudem Peter Wandscher. 2011 schied derweil Gerold Lange als Geschäftsführer aus, wurde allerdings bei einer feierlichen Verabschiedung zum Ehrenpräsidenten ernannt.

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Eines ist Gerold Lange, seit Juni 2011 Ehrenpräsident der EWE Baskets, besonders wichtig: „Die Wurzeln der Baskets liegen beim OTB, darauf lege ich besonderen Wert. Ohne den OTB wäre das alles nicht möglich gewesen.“ Bereits 1976 begann Gerold Lange, sich um den Basketball in Oldenburg zu kümmern. Der damalige Basketball-Oberligist OTB hatte in Person von Ralph Ogden seinen ersten Amerikaner verpflichtet, und Lange half und vermittelte ihm eine Lehrstelle in seiner Firma.

Von diesem Zeitpunkt veränderte Gerold Lange die Abteilung Basketball richtungweisend. Fortan spielten die Basketballer als eine der ersten deutschen Mannschaften mit Trikotwerbung, und fortan kümmerte sich jemand um die Finanzen. In den folgenden Jahren wurde die Zweite Bundesliga die Heimat des OTB. Lange entwickelte das Team stetig weiter. „Ich habe viele Klinken geputzt in Oldenburg“, erzählt er. Er leitete Verpflichtungen von Mark Smed oder auch Pavel Becka ein, die zu prägenden Figuren im Oldenburger Basketball werden sollten.

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1995 trieb schließlich der Westersteder Unternehmer Hermann Schüller die Fusion der beiden Basketball-Vereine OTB und TSG Westerstede zur BC Oldenburg-Westerstede voran. Ziel war es, die Verantwortlichen – für den OTB war das Gerold Lange – an einen Tisch zu bringen, um eine Mannschaft in der Region gezielt zu fördern. Im Jahr 2000 kam der Aufstieg in die Erste Bundesliga und somit die Abnabelung vom Gesamtverein OTB. Seine EWE Baskets sieht Lange sehr gut aufgestellt. Hermann Schüller habe „unendlich viele Ideen“, die kaufmännische Geschäftsführerin Regina Kulms halte den „Laden tiptop in Ordnung“. Darüber hinaus sorgt das Team hinter dem Team in der Geschäftsstelle für einen reibungslosen Ablauf hinter den Kulissen. 1976 hatte Lange „als Alleinunterhalter“ seine ehrenamtliche Arbeit bei den OTB-Basketballern begonnen, heute arbeiten rund um die EWE Baskets bis zu zehn Mitarbeiter in der Geschäftsstelle.

Hermann Schüller wusste schon als Schüler, dass ihn sein beruflicher Weg einmal in die Selbstständigkeit führen würde. Dass es die Glasbranche werden sollte, kristallisierte sich während seines Betriebswirtschaftsstudiums in München heraus. Während dieser Zeit engagierte er sich bereits für den Profibasketball und spielte selbst als Point Guard in der Basketball-Bundesligamannschaft des FC Bayern München. 1977 eröffnete Hermann Schüller den glasverarbeitenden Betrieb „Schüller Qualitätsglas“ in Westerstede.

20 Jahre später, inzwischen waren bundesweit acht Betriebe hinzugekommen, schloss sich „Schüller Qualitätsglas“ mit der ebenso erfolgreich expandierenden Unternehmensgruppe „Isoglas“ aus Nordhorn zusammen. Es entstand die Firma „SemcoGlas“. Um für die Verarbeitung und Veredelung auch das eigene Glas herstellen zu können, wurde 2006 gemeinsam mit der „Euroglas AG“ eine der modernsten und saubersten Floatglasanlagen der Welt in Osterweddingen bei Magdeburg errichtet, in der täglich bis zu 800 Tonnen Floatglas produziert werden. Seit der Übernahme der „Finiglas“ in Rheine im Jahr 2007 entspricht „SemcoGlas“ nun auch den modernsten Ansprüchen internationaler Bauherren. Nicht umsonst gehört die „SemcoGlas Holding GmbH“ mit 24 Standorten im In- und Ausland zu den erfolgreichsten Unternehmen der Glasverarbeitung in Europa.

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In Ostwestfalen liegen die Wurzeln der kaufmännischen Geschäftsführerin Regina Kulms. Einer kaufmännischen Ausbildung folgte ein Studium der Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Marketing. Nach Tätigkeiten im Logistik-Bereich folgte ein Engagement als CRM-Managerin an verschiedenen Standorten des Medienkonzerns Bertelsmann; unter anderem war Regina Kulms in dieser Zeit in Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Bayern im Einsatz. Es folgten zwei Jahre bei „enercity“ in Hannover, wo sie für die Vermarktung der Service-Leistungen verantwortlich war.

Im Oktober 2005 wechselte Regina Kulms schließlich als kaufmännische Leiterin zu den EWE Baskets und wurde nur ein Jahr später zur kaufmännischen Geschäftsführerin ernannt. „Im Team hinter dem Team arbeite ich täglich mit tollen Mitarbeitern zusammen, die mit sehr viel persönlichem Engagement den gesamten kaufmännischen und organisatorischen Hintergrund für den sportlichen Auftritt und vor allem Erfolg der Mannschaft sicherstellen.

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Baskets-Gesellschafter und ehemaliger Sprecher des Basketball-Business-Clubs, Peter Wandscher, ist Basketballer durch und durch. Bereits im Alter von zehn Jahren ging er zum Oldenburger TB und fing an, Basketball zu spielen. Nachdem alle Jugendmannschaften erfolgreich durchlaufen waren, spielte Peter Wandscher in der ersten Mannschaft des OTB, bevor es ihn zum Studium nach Freiburg zog. Allerdings sorgte die räumliche Veränderung nicht für basketballerischen Stillstand, und so spielte Wandscher während seines Aufenthalts im Süden Deutschlands beim USC Freiburg. Nach Beendigung des Studiums kam der ehemalige Schüler des Alten Gymnasiums zurück nach Oldenburg und setzte seine Basketball-Karriere in den „Altherren“-Mannschaften des OTB fort. Dort hörte er 2002/2003 mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft auf.

Beruflich sitzt Peter Wandscher allerdings weiter fest im Sattel. Mit der Anwalts- und Notariatskanzlei Wandscher & Partner, die mittlerweile elf auf unterschiedliche Gebiete spezialisierte Rechtsanwältinnen und –anwälte beschäftigt, wurde er 1998 auch Sponsor der EWE Baskets Oldenburg. Durch sein Engagement bei den Baskets, insbesondere bei den Sponsoren, wurde Peter Wandscher 2001 zum Sprecher des Basketball-Business-Clubs, der Sponsorenvereinigung der EWE Baskets, ernannt. Bis 2013 war er in dieser Funktion aktiv.

Alle Bilder: fotoduda.de