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Derbysieg: EWE Baskets stellen Vereinsrekord auf

29.04.2016

Die EWE Baskets haben ihrer herausragenden Saison einen weiteren Höhepunkt hinzugefügt. Vor weit über 200 mitgereisten Fans siegten die Oldenburger im Derby bei den Eisbären Bremerhaven hochverdient mit 95:66 und erreichten damit die beste Hauptrundenbilanz ihrer Geschichte. Am Sonntag winkt mit einem Erfolg über Bayern München sogar noch der zweite Platz.

Es war noch keine Minute in der Stadthalle Bremerhaven gespielt, als Kapitän Rickey Paulding zeigte, dass die EWE Baskets mit der richtigen Einstellung ins Derby gegangen waren. Paulding zog über die Grundlinie, stopfte den Statement-Dunk in den Korb und gab die Richtung für die Begegnung vor. Über die gesamte Partie spielten die Oldenburger wacher, intensiver, erdrückten die Gastgeber in der Defensive und schlossen in der Offensive mit Vehemenz ab. Unterstützt wurde das Team von Headcoach Mladen Drijencic dabei von deutlich über 200 Fans, die das Derby zu einem Heimspiel machten. Mit Teamgeist kompensierten die Gäste auch den Ausfall von Robin Smeulders (muskuläre Probleme) und Dennis Kramer (Sprunggelenksverletzung). Alle Akteure kamen in der früh entschiedenen Partie zum Einsatz und punkteten. So konnte Kraft für das Spitzenspiel gegen Bayern München am Sonntag (17 Uhr) in der großen EWE Arena gespart werden.

Von Beginn an hatten die Oldenburger das Kommando übernommen, führten schnell mit 7:0 und kontrollierten bereits die ersten Minuten. Die Gäste übten viel Druck aus und gingen auch den Abprallern konsequent hinterher. Rickey Paulding erhöhte nach einem Offensivrebound auf 13:4. In der Folge ging Brian Qvale vom Parkett und es zeigte sich, dass die EWE Baskets sich zunächst auf ein Spiel ohne Center einstellen mussten. Die Eisbären hatten ihre beste Phase und verkürzten nach einem Dreier durch Kyle Fogg auf 12:13. Im Team von Headcoach Mladen Drijencic sprangen aber immer wieder andere Akteure in die Bresche. Jan Niklas Wimberg sicherte sich einen weiteren Offensivrebound und erhöhte auf 17:12, beim Stand von 20:18 ging es in die Viertelpause.

Die zweiten zehn Minuten begannen mit einer Schrecksekunde: Brian Qvale erhielt einen Schlag auf das linke Auge und musste zunächst auf die Bank. Die Mannschaft reagierte allerdings hervorragend und setzte sich in der Folge erstmals zweistellig ab (31:21). Als Fogg per Distanztreffer den Gästen wieder etwas Hoffnung gab, antworteten die EWE Baskets im Stile einer Spitzenmannschaft. Rickey Paulding traf ebenfalls von der Dreierlinie und startete einen 12:0-Lauf der Oldenburger. Die Eisbären Bremerhaven konnten den Zug zum Korb des Teams von Mladen Drijencic zu keiner Zeit stoppen. 43:24 lautete der Zwischenstand, die Gastgeber verkürzten bis zur Pause aber noch einmal auf 36:50.

Mit Wiederbeginn entschieden die EWE Baskets die Begegnung dann schnell. Dominic Lockhart führte hervorragend Regie und sorgte für einen 8:0-Lauf. Die Eisbären verloren nun jede Linie, während die Gäste in der Defensive nie zurücksteckten und sich so immer wieder Ballgewinne und einfache Punkte erarbeiteten. Bis auf 72:43 setzten sich die Oldenburger ab, das Derby war längst zu einer gelben Party geworden.

Auch der Ausfall der 24-Sekunden-Uhr konnte nur kurz Sand ins Getriebe des Teams von Mladen Drijencic streuen, die das Spiel im letzten Viertel kontrollierten und Kraft für den Sonntag sparten. Marko Bacak per Dunking plus Foul und Jan Niklas Wimberg per Dreier sorgten für die letzten Höhepunkte, bevor die EWE Baskets und ihre Fans zu den kurzen Feierlichkeiten übergehen konnten. Am Sonntag wartet nun das Endspiel gegen den FC Bayern München um den zweiten Platz.

Text: Christian Ruhe/EWE Baskets Oldenburg

Bild: Ulf Duda/fotoduda.de