Dabei können die Franzosen mit Bo McCalebb, Leo Westermann und Heiko Schaffartzik auf viel Qualität im Aufbau vertrauen. Auffällig ist die Steigerung in der Defensive, in der Limoges in den letzten drei Partien unter 70 Punkte im Schnitt erlaubte. Zudem kommen die Gäste zuletzt vermehrt zu hochprozentigen Abschlüssen am Brett.
Stärkster Akteur der Begegnungen im „Last 32“ ist ein eher unbekannter Name im hochkarätig besetzten Team aus Frankreich. Nobel Bongou-Colo erzielt 15,3 Punkte, 5,3 Rebounds, 3,3 Assist pro Partie und trifft dabei über 50 Prozent seiner Distanzwürfe.
Die Personalsituation: Ob Headcoach Mladen Drijencic auf seinen kompletten Kader setzen kann, wird sich am Spieltag zeigen. Die Franzosen sind mit dem stärksten Ensemble angereist.
Mladen Drijencic (Headcoach EWE Baskets): „Limoges ist wie ein Euroleague-Team besetzt. Sie haben Valencia zuletzt binnen kurzer Zeit zwei Mal besiegt und damit für die einzigen Niederlagen der Spanier im Saisonverlauf gesorgt. Das sagt viel über die Veränderungen beim Gegner nach dem Trainerwechsel aus. Der neue Headcoach hat im Team für einen anderen mentalen Zugang zum Spiel gesorgt. Limoges spielt eine harte Verteidigung, erlaubt kaum einfache Punkte. Sie haben jetzt viel Taktik im Spiel, agieren an beiden Enden des Parketts mit hoher Aggressivität und erzielen viele Zähler in der Transition. Auf diese Aspekte müssen wir gut vorbereitet sein.“
Text: Oliver Schulz, Christian Ruhe/EWE Baskets Oldenburg
Foto: Olivier Sarre