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EWE Baskets müssen Schalter wieder umlegen

29.01.2016

Nach dem Gala-Auftritt im Eurocup gegen PAOK Thessaloniki müssen die EWE Baskets an diesem Samstag um 20.30 Uhr zum Bundesliga-Spiel bei den WALTER Tigers Tübingen antreten. Das Team von Trainer Tyron McCoy hat einen anderen Charakter und will die Schlappe aus dem Hinspiel in Oldenburg korrigieren.

Ausgangssituation: Die derzeit größte Herausforderung für die EWE Baskets ist es, den Spagat zwischen Spielen im Eurocup einerseits und der Beko BBL andererseits hinzubekommen. Dass die Umstellung vom internationalen Rampenlicht in den Liga-Alltag nicht immer leicht ist, hatten die Vorwochen mit den beiden Siegen gegen Thessaloniki sowie den Niederlagen in Bayreuth und Frankfurt wechselweise gezeigt. Auf europäischer Bühne glänzen die Oldenburger als Tabellenführer und können mit einem Heimsieg gegen Limoges CSP am kommenden Mittwoch (20 Uhr/große EWE Arena) den Achtelfinal-Einzug erreichen. Karten sind erhältlich an den bekannten Vorverkaufsstellen sowie online unter www.ewe-baskets.de/tickets

Das kommt: Die enge Vertaktung im Spielplan hält für die EWE Baskets an. Auf die Partie in Tübingen folgen dafür endlich wieder zwei Heimspiele am Stück. Nach dem Eurocup-Feiertag gegen Limoges steht die Partie in der Beko BBL gegen den Mitteldeutschen BC auf dem Programm. Die Oldenburger empfangen das Team von Meister-Trainer Predrag Krunic am Samstag, 6. Februar, um 20.30 Uhr in der großen EWE Arena.

Der Gegner: Nach dem glanzvollen Heimsieg im Eurocup hat Headcoach Mladen Drijencic aber schnell die Aufmerksamkeit seiner Spieler auf die Auswärtspartie bei den WALTER Tigers Tübingen gelenkt. Nach dem Trainerwechsel zu Tyron McCoy sowie der deutlichen 72:103-Niederlage im Hinspiel in Oldenburg zum Jahresauftakt haben die Schwaben zuletzt in die Erfolgsspur gefunden. Mit ihren jüngsten Siegen gegen Ludwigsburg und in Bremerhaven haben die Tübinger sogar einen kleinen Lauf gestartet.

Wertvollste Spieler der Gastgeber sind derzeit die beiden Shooting Guards Vladimir Mihajlovic und William Buford. Der Swingman erzielt 13,2 Punkte und gibt 3,4 Assists pro Partie, Buford überzeugt durch 14,8 Punkte und 5,0 Rebounds. Einen zuverlässigen Korbwurf verzeichnen indes beide Teams mit je 47,5 Prozent Trefferquote.

Die Personalsituation: Klemen Prepelic hatte wegen leichter Rückenprobleme pausieren müssen. Ob der Slowene im Kader für das Auswärtsspiel steht, wird das Abschlusstraining zeigen. Die in Bremerhaven erlittene Oberschenkelverletzung des Tübingers Mihajlovic soll dessen Einsatz dem Vernehmen nach nicht im Wege stehen.

Mladen Drijencic (Headcoach EWE Baskets): „Wir müssen das Hinspiel schnell aus den Köpfen bekommen. Am Samstag treffen wir auf einen anderen Gegner. Tübingen ist im Aufwind, zudem erwartet uns eine stimmungsvolle Arena, in der es schwer ist, um zu bestehen. Tyron McCoy versucht die Mentalität seiner Mannschaft zu verändern, die mittlerweile eine deutlich bessere Verteidigung spielt. Die Dreierschützen sind in der eigenen Arena selbstsicher. Wir müssen unsere beste Verteidigung aufs Parkett bringen. Ein Sieg in Tübingen wäre sehr wichtig für den Kampf um die Playoffs.“

Text: Oliver Schulz/EWE Baskets Oldenburg
Bild: Kai Niemann