eigenen Verteidigung beherzter zu, dominierten die Bretter, sammelten mehr Rebounds und spielten zudem die Angriffssysteme erfolgreich durch. Lohn des engagierten Auftritts war die zwischenzeitliche Führung mit zwölf Punkten (38:26/17.). Auch Dominic Lockhart trug sich mit einem Dreier zum 45:33 vor der Pause in die Scorerliste ein. Mit einer verdienten 45:38-Führung für die EWE Baskets ging es in die Kabinen.
Nach dem Wechsel verwalteten die Oldenburger lange Zeit die hohe Führung, leisteten sich dabei einige Konzentrationsmängel, gingen zudem fahrlässig mit den Chancen um. Die Zahl der Turnover stieg auf beiden Seiten, wobei sich die Gastgeber die kapitaleren Schnitzer leisteten. Die Baskets - allen voran Vaughn Duggins - kamen zu schnellen Gegenstößen, die sie erfolgreich im gegnerischen Korb unterbrachten. Nach zwischenzeitlich fünf Punkten Vorsprung wuchs der Abstand zum Ende des Viertels wieder auf zwölf Zähler (64:52).
Im Schlussabschnitt kontrollierten die Oldenburger die Partie und behielten auch die Nerven, als die Gießener durch Dreier von Souleiman Braimoh (13 Punkte) und Benjamin Lischka (15 Punkte) den Rückstand vor der Crunchtime verkürzten. Duggins, Paulding und Aleksandrov brachten die Partie mit verwandelten Freiwürfen zur großen Freude des mitgereisten Baskets-Anhangs sicher nach Hause .
Feiern dürfen die Oldenburger somit gleich dreimal: den Auswärtssieg, die Teilnahme an der Pokal-Qualifikation sowie das neue Jahr 2016. Ein klarer Kopf wird allerdings gleich wieder am 2. Januar um 20.30 Uhr benötigt, wenn die EWE Baskets zum letzten BBL-Hinrundenspiel die WALTER Tigers Tübingen empfangen. Karten sind unter www.ewe-baskets.de/tickets erhältlich.
Text: Oliver Schulz/EWE Baskets Oldenburg
Foto: Marco Kessler