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Mit Auswärtssieg Erfolgsgeschichte 2015 abrunden

29.12.2015

Mit einem Sieg in Gießen wollen die EWE Baskets ihr erfolgreiches Spieljahr 2015 abschließen. Zum Spiel der Beko BBL treten die Oldenburger am 30. Dezember um 20.30 Uhr bei Aufsteiger GIESSEN 46ers an. Am 2. Januar startet das Team von Mladen Drijencic gegen Tübingen ins neue Jahr. Karten sind erhältlich unter www.ewe-baskets.de/tickets

Ausgangssituation: Der Titelverteidiger 2015 benötigt nur noch einen Liga-Sieg, um sich sportlich für die Pokal-Qualifikationsrunde des Beko BBL TOP FOUR 2016 zu qualifizieren. Denselben Effekt haben am Mittwoch auch Niederlagen der direkten Konkurrenten Frankfurt (beim MBC) und Braunschweig (zu Hause gegen Ulm). Bei dieser K.o.-Runde sind die Teams dabei, die nach Abschluss der Bundesliga-Hinrunde am 5. Januar die Plätze eins bis sechs belegen. Da sich darunter der FC Bayern als Gastgeber befinden wird, rückt der Siebtplatzierte nach. Die Spiele der Pokal-Qualifikationsrunde werden beim Allstar Day am 9. Januar ausgelost und am 23./24. Januar ausgetragen. Die drei Sieger sind jeweils für die Endrunde am 20./21. Februar in München gebucht.     

Das kommt: Keine Zeit zur Ruhe bietet den EWE Baskets der Jahreswechsel. Auf die Partie in Gießen folgt am 2. Januar (20.30 Uhr/große EWE Arena) das Heimspiel gegen die WALTER Tigers Tübingen. In der folgenden Woche (5. Januar) steht bereits das erste Eurocup-Spiel in der Runde „Last32“ bei Limoges CSP auf dem Plan. Der 9. Januar steht im Zeichen des Beko BBL Allstar Days in Bamberg, für den bemerkenswerterweise kein Akteur aus dem erfolgreichen Oldenburger Kader nominiert wurde.

Der Gegner: Die an den Feiertagen spielfreien Oldenburger betreten in der Sporthalle Gießen-Ost ein heißes Pflaster. Dort werden sie von den zuletzt erfolgreichen 46ers erwartet, die zu Weihnachten mit ihren Siegen den Mitteldeutschen BC auf den letzten Tabellenplatz und die Telekom Baskets Bonn zurück in die Krise gestoßen haben.

Bei den EWE Baskets hat der in Ulm pausierende Nemanja Aleksandrov seine Wadenverletzung auskuriert. In Gießen trifft der Serbe auf der Position vier nicht nur auf den athletischen Suleiman Braimoh, sondern auch auf Benjamin Lischka, der beim 93:82-Erfolg in Bonn seine erst vier Tage zuvor aufgestellte Karriere-Bestleistung mit 14 Punkten weiter nach oben geschraubt hat.

In drei Kategorien rangieren die Gießener vor den Oldenburgern. Die 46ers haben mit 35,3 Prozent eine bessere Dreierquote als die EWE Baskets und auch bei den Steals (7,4 zu 5,3) sowie bei den geblockten Würfen (3,2 zu 2,9) stehen sie besser da. Die größte Problemzone haben die Gastgeber weiter an der Freiwurflinie, wo sie mit nur 72,0 Prozent das Liga-Schlusslicht sind (Oldenburg 77,9 Prozent).

Die Personalsituation: Bei den Oldenburgern pausierte zuletzt Nemanja Aleksandrov, der seine Wadenverletzung überstanden hat. Wer aufgrund der Ausländerregel zum Einsatz kommen soll, wird Headcoach Mladen Drijencic nach dem Abschlusstraining entscheiden.

Die Bilanz: In der ewigen Bilanz führt Oldenburg nach Siegen mit 16:10. Den letzten Erfolg über die EWE Baskets landeten die Mittelhessen am 28. November 2009 mit 78:73. Bis zum Gießener Abstieg 2013 folgten sieben Oldenburger Siege in Folge.  

Mladen Drijencic (Headcoach EWE Baskets): „Ich erwarte nach der Partie in Ulm ein weiteres schweres Auswärtsspiel. Die Gießener zeichnen sich durch ein gutes Teamspiel aus. Sie bewegen den Ball gut und nehmen ihre Würfe selten überhastet. Beim Sieg in Bonn hat jeder schnell seinen Rhythmus gefunden. Viel wird davon abhängen, wie wir uns an den Brettern beweisen.“

Text: Oliver Schulz/EWE Baskets Oldenburg
Bild: Jörn Wolter