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EWE Baskets unterliegen Ljubljana knapp

16.12.2015

Die eigenen Spieler im Hinblick auf das bereits am Freitag anstehende Spiel nicht überbelasten, den eigenen Fans in der großen EWE Arena aber eine gute Partie liefern. Die EWE Baskets standen vor der Begegnung gegen Union Olimpija Ljubljana vor einer nicht ganz leichten Aufgabe, die sie aber ordentlich lösten – zum Sieg indes reichte es nicht ganz.

Die Gastgeber, die auf die angeschlagenen Chris Kramer, Nemanja Aleksandrov und den erkrankten Klemen Prepelic verzichten mussten, zeigten dabei völlig unterschiedliche Gesichter. Während in der ersten Halbzeit die nötige Energie und Konzentration fehlte, zeigten die Oldenburger in den zweiten 20 Minuten eine starke Vorstellung und hätten das Spiel fast noch gedreht.

Die Gäste drückten dem Spiel ab Mitte des ersten Viertels ihren Stempel auf, setzten sich nach zwei Distanztreffern von Zack Wright auf 15:10 ab und führten kurz vor Ende des ersten Viertels zum ersten Mal zweistellig. Philipp Schwethelm verkürzte noch auf 15:22. Bereits sieben Ballverluste zeugten von den Abstimmungsproblemen in der umgestellten Mannschaft.

Mit Beginn des zweiten Abschnitts kamen die EWE Baskets dann besser in die Partie. Ein Distanztreffer von Philipp Schwethelm und ein Dunk des starken Dominic Lockhart verkürzten, Dennis Kramer glich gar aus (24:24). Nun aber übernahm Sasa Zagorac das Spiel. 14 Punkte erzielte der Slowene im zweiten Viertel und war mit 83 Prozent Wurfquote vor allem aus der Distanz nicht zu stoppen. Ein 15:4-Lauf sorgte für die erneut klare Führung der Gäste (28:39), die sie bis zur Halbzeit noch ausbauten (30:45).

Angetrieben von Vaughn Duggins und Topscorer Brian Qvale (17 Punkte), die zusammen 18 von 26 Oldenburger Punkten im dritten Viertel erzielten, kämpften sich die Baskets zurück und verkürzten bis auf 50:55. Die Slowenen aber antworteten und zogen bis zum Ende des Viertels wieder auf 56:64 davon.

In den letzten zehn Minuten kamen die Gastgeber dann endgültig zurück in die Partie. Besonders Dennis Kramer lief aus der Distanz heiß. Mit seinem vierten verwandelten Distanzwurf des finalen Viertels verkürzte Kramer auf 73:75, Vaughn Duggins glich 22 Sekunden vor dem Ende gar aus. Die EWE Baskets entschieden sich nun zu foulen, um den Ball für den letzten Angriff in der Hand zu halten. Sasa Zagorac verwandelte beide Freiwürfe zum 75:77. Danach kamen die Oldenburger nicht mehr zum Abschluss und verloren die Begegnung knapp.

In der nächsten Runde treffen die EWE Baskets nun sicher auch Valencia Basket und PAOK Thessaloniki. Hinzu kommt ein weiteres Team aus der Euroleague.

Text: Christian Ruhe, EWE Baskets Oldenburg
Bild: Ulf Duda/fotoduda.de