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Dauerduell der Liga steht unter neuen Vorzeichen

04.12.2015

Es ist ein Klassiker der Beko BBL - es gab so viele Spiele zwischen den Telekom Baskets Bonn und den EWE Baskets Oldenburg mit ebenso vielen Episoden und Geschichten. Nach den beiden Partien im Eurocup steht am Sonntag (17 Uhr) der Liga-Alltag in Bonn an. Die Gastgeber wollen die zehnte Niederlage in Folge verhindern.

Ausgangssituation: Für beide Teams wird das Treffen richtungsweisend sein. Die Bonner müssen nach wettbewerbsübergreifend neun Niederlagen um ihre Saisonziele bangen. Die Oldenburger benötigen den Auswärtssieg, um sich nach der gleichermaßen überraschenden wie überflüssigen Niederlage in Hagen wieder in der Spitzengruppe zurückzumelden. Eine konzentrierte Leistung über 33 Minuten und ein Vorsprung von 14 Punkten genügten nicht, um das Spiel beim Außenseiter zu gewinnen, weil man die Defensivarbeit in der Restspielzeit nahezu komplett einstellte. Diese Erkenntnis musste das Team von Headcoach Mladen Drijencic gewinnen.

Unter Woche kam eine gleichartige Eurocup-Niederlage in Bilbao hinzu, wenngleich die mentale Auszeit im dritten Viertel stattfand, in der die Oldenburger arg ins Hintertreffen gerieten. Mit großer Moral und neuer Leidenschaft kämpften sich die Gäste ins Spiel und zur Führung zurück. Am Ende gaben Kleinigkeiten den Ausschlag für das 68:73.   

Das kommt: Nach der BBL-Partie in Bonn reisen die Oldenburger am Abend nach Hause. Am Montag geht es allerdings gleich weiter per Flieger nach Paris, wo am Dienstag (20.30 Uhr) JSF Nanterre im Palais des Sports Maurice Thorez der Gegner ist.

Es folgen gleich vier Heimpartien: Mit einem speziellen „X-mas Ticket“ können die Fans der EWE Baskets dabei sein. Es beinhaltet die BBL-Heimpartien gegen die Eisbären Bremerhaven (11. Dezember/18.30 Uhr), s.Oliver Baskets aus Würzburg (13. Dezember/17 Uhr) und BG Göttingen (18. Dezember/18.15 Uhr). Am 16. Dezember steht zudem das letzte Eurocup-Gruppenspiel gegen Olimpija Ljubljana (20 Uhr) an. Karten gibt es im Ticketshop und bei den bekannten Verkaufsstellen.

Der Gegner: Die Saison verläuft für die Bonner in Wellenbewegungen. Nach einem verhaltenen Saisonstart ließen es die Rheinländer gegen Bayern München ordentlich krachen. Eine geschlossene Teamleistung bescherte den Telekom Baskets beim FC Bayern München überraschend einen 91:84-Erfolg. Den November würden die Bonner allerdings am liebsten komplett aus dem Kalender streichen. Mit dem 89:96 gegen Trento begann eine Niederlagenserie von neun Pleiten in Folge, der aus Oldenburger Sicht am Sonntag eine zehnte hinzugefügt werden soll. 

Die jüngste Bonner Niederlagenserie geht einher mit der Verletzung von Isaiah Philmore. Aaron White (14,4 PPG und 5,6 RPG) steht seitdem in jedem Spiel 33 Minuten und damit rund zehn Minuten länger auf dem Parkett als zuvor. Auch gegen Oldenburg wird Bonns Power Forward wohl wieder für zwei schuften müssen. Tadas Klimavicius präsentierte sich am Mittwoch im Eurocup-Heimspiel beim 88:93 gegen Ljubljana in glänzender Form und legte mit 25 Punkten und elf Rebounds ein Double-Double auf.

Die Personalsituation: Bei den Oldenburgern sind alle Spieler einsatzfähig.

Die Bilanz: Im immer jungen Duell der Beko BBL liegen die Bonner mit 26 Siegen in 49 Spielen knapp vorne. Die Bilanz der Oldenburger ist mit fünf Siegen bei 23 Auftritten bei den Telekom Baskets durchaus ausbaufähig.

Stimme zum Spiel:

Mladen Drijencic (Headcoach EWE Baskets): „Vor allem müssen wir uns auf unsere eigene Leistung konzentrieren. Wir hatten in Hagen und in Bilbao zweimal nacheinander die große Chance zu gewinnen, haben aber in den entscheidenden Phasen den Sieg aus den Händen gegeben. Trotz der Niederlagenserie bleibt Bonner ein schwerer Gegner. Wir haben schon zweimal gegeneinander gespielt. Wir hatten die richtigen Lehren aus der Auftaktniederlage gezogen und die Defensive erheblich verstärkt. Statt 89 hatten wir dem Gegner nur noch 70 Punkte erlaubt. Dorthin wollen wir am Sonntag wieder kommen.“

Text: Oliver Schulz/EWE Baskets Oldenburg
Bild: Ulf Duda/fotoduda.de