Einen überragenden Sonntag erlebten die Baskets Juniors in der OTB-Sporthalle Haarenufer. Vor über 400 Zuschauern siegten die Baskets Juniors/TSG Westerstede im ersten Halbfinale der Playoffs gegen die SG Braunschweig mit 103:58. Im Anschluss zeigte das JBBL-Team als Titelverteidiger seine ganze Qualität und besiegte die charisma young bulls im ersten Achtelfinale mit 89:46.
Dominanz gegen dezimierte Braunschweiger
Ein ungleiches Duell erlebten die Fans in der mit 400 Fans gefüllten Haarenuferhalle am Sonntagnachmittag. Gleich sechs Stammspieler mussten die Braunschweiger ersetzen, konnten die Ausfälle nicht kompensieren und waren spätestens in der zweiten Halbzeit chancenlos. Am kommenden Samstag (05.04., 20 Uhr) reisen die Oldenburger zum zweiten Spiel zur SG Braunschweig. Sollte ein drittes Spiel nötig werden, würde es nur einen Tag später am Sonntag (06.04., 16 Uhr) in der Haarenuferhalle ausgetragen.
Zunächst war den Gastgebern durchaus die Nervosität vor großer Kulisse anzumerken, besonders aus der Distanz wollten die Würfe nicht fallen, dank guter Defensive führten die Oldenburger dennoch mit 19:11 nach zehn Minuten. Im Anschluss schüttelten die Gastgeber sich, fanden zu ihrer Ballbewegung und dem eigenen Offensivspiel, obwohl Joel Harms bereits im ersten Abschnitt angeschlagen passen musste. Bis zur Halbzeit wuchs der Vorsprung auf 47:29. Für die endgültige Entscheidung sorgte der starke Start nach Wiederbeginn. Ein 11:0-Lauf erhöhte auf 58:29, nach 25 Minuten stand es 65:31. Längst hatte Coach Artur Gacaev begonnen, die Leistungsträger zu schonen und vorrangig die NBBL-Spieler auf das Parkett zu stellen, alle zwölf Akteure kamen zum Einsatz, punkteten, niemand musste über 24 Minuten absolvieren.
Die Baskets Juniors hatten Vorteile im Rebounding (44:31), spielten 25 Assists, erzielten 36 Punkte aus Ballgewinnen. Die Tiefe des Kaders zeigt auch, dass 56 Punkte von Bankspielern erzielt wurden. Gasper Kocevar wurde mit 19 Punkten und sechs Rebounds zum Topscorer. Mit Simon Kohlhoff (12 Punkte, 3 Rebounds, 3 Assists), Johann Helwig (12 Punkte, 4 Rebounds), Fritz Hemschemeier (11 Punkte, 6 Rebounds, 4 Steals) und Jon’il Fugett (11 Punkte, 5 Assists) punkteten vier weitere Spieler zweistellig.
„Das war ein sehr gutes Spiel unserer Mannschaft. Wir haben unser Spiel umgesetzt und alle Spieler haben ihren Teil zum Erfolg beigetragen. Bedanken möchte ich mich beim Oldenburger TB, der es ermöglicht hat, dass wir hier heute spielen konnten und bei den Fans, die für eine tolle Stimmung gesorgt haben", so Coach Artur Gacaev.
JBBL mit Statement-Sieg im ersten Achtelfinale
Einen zumindest in der Höhe überraschenden Erfolg hat die JBBL im ersten Playoff-Achtelfinale gefeiert. Gegen die zuvor in 13 Spielen ungeschlagenen charisma young bulls waren die Baskets Juniors als Favorit in die Begegnung gegangen, einen 89:46-Sieg hatte angesichts der Formstärke des Gegners niemand erwartet.
Das Selbstvertrauen der Gäste war in den ersten Minuten auch deutlich spürbar, bereits beim Stand von 7:8 zog Coach Dejan Stojanovski seine erste Auszeit, bis zum 14:17 blieb die Partie jedoch ausgeglichen. Mit immer höherem Druck in der Verteidigung über das gesamte Feld und der Führung ihrer Leistungsträger starteten die Gastgeber in der Folge jedoch einen viertelübergreifenden 25:0-Lauf und führten 39:17. Nach einem 50:27 zur Halbzeit kamen die Baskets Juniors mit dem spürbaren Willen aus der Kabine, die Begegnung schnell zu entscheiden, bauten die Führung nach 30 Minuten auf 72:35 aus und verteilten die Spielzeit in der Folge.
Obwohl auch viele Würfe von der Dreierlinie nicht fallen wollten, zeigten die Oldenburger auch offensiv eine ansprechende Leistung, spielten 37 Assists, hatten Reboundvorteile (46:35) und sicherten sich zudem 18 Steals. Djordje Klaric (31 Punkte, 10 Rebounds, 7 Assists) wurde zum Topscorer. Dazu punkteten auch Nemanja Prodanic (15 Punkte, 10 Assists, 5 Rebounds, 5 Steals) und Matti Oldiges (12 Punkte, 8 Assists) zweistellig.
„Wir haben gegen einen guten und motivierten Gegner eine überzeugende Leistung geboten. Unsere Leader haben uns angeführt, wir haben sehr gute Verteidigung gespielt und jeder Spieler, der auf das Parkett kam, hat seine Rolle ausgefüllt. Jetzt wollen wir den nächsten Schritt machen und die Serie in Osnabrück beenden“, so Coach Dejan Stojanovski.