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Schlagzeilen der EWE Baskets

#ICYMI Final-Turnier Edition - Die Geschichte(n) des Spiels

11.06.2020

 Bild: Ulf Duda/fotoduda.de

Unsere statistische Nachbetrachtung zum Spiel: #ICYMI - eine Abkürzung aus der Social-Media-Welt: "In Case You Missed It" bedeutet übersetzt: "Falls Du es nicht mitbekommen hast".

Schritt für Schritt arbeiten die EWE Baskets sich an ihre beste Form heran, zeigten beim 80:62-Erfolg gegen die BG Göttingen eine deutliche Leistungssteigerung und haben Kurs auf das Viertelfinale beim easyCredit BBL Final-Turnier 2020 genommen. Wichtige Faktoren waren dabei neben Rasid Mahalbasic auch die Steigerung in der Defensive und ein Akteur, der auch ohne große individuelle Stats positiven Einfluss auf das Spiel genommen hat.

- 22 Punkte und sieben Rebounds in limitierter Spielzeit  - Rasid Mahalbasic hat weiter enormen Einfluss auf das Spiel der EWE Baskets, die wiederum gleichzeitig den wohl besten Center des Turniers nicht frühzeitig verheizen.

Mahalbasic legte in den beiden bisherigen Partien im Schnitt in 19:46 Minuten 19,5 Punkte und sieben Rebounds auf, liegt im Scoring und der Effektivität unter den besten drei Spielern des Turniers. Wie besonders diese Leistung ist, zeigt sich auch daran, dass sich in beiden Statistiken mit Retin Obasohan nur ein weiterer Spieler mit unter 20 Minuten Einsatzzeit in den Top 25 findet.

- Mit vielen Fouls und ohne Zugriff – mit der Defensive konnten die Oldenburger gerade gegen die Ulmer Leistungsträger im ersten Spiel nicht zufrieden sein, hier zeigte sich gegen Göttingen, die nur 23 Punkte in der 2. Halbzeit erzielten, ein deutlicher Fortschritt

Besonders Mihajlo Andric und Bennet Hundt, die in der ersten Partie auftrumpften, wurden von den Oldenburger eingeschränkt. Andric traf nur zwei von sieben Versuchen aus dem Feld und erlaubte sich vier Ballverluste, Hundt traf drei von 13 Würfen und beging fünf Ballverluste. Insgesamt erzwangen die EWE Baskets 17 Turnover.

- Auf den ersten Blick ist Philipp Schwethelm noch nicht ganz im Turnier angekommen. Fünf Würfe nahm der Forward erst und traf davon nur einen Versuch. Wendet sich der Beobachter aber der +/- Statistik zu, zeigt sich, dass Schwethelm einen Wert für das Oldenburger Spiel hat, der über Punkte, Assists und Rebounds hinausgeht. +19 lautete dieser Wert gegen Göttingen, auch gegen Ulm war der Routinier schon der einzige Spieler der EWE Baskets mit über zehn Minuten Einsatzzeit, dessen +/- nicht negativ war. Damit setzt Schwethelm, der das Spiel mit seinem Wurf breit macht und clever in der Teamdefensive agiert einen Trend fort, der sich schon in der Hauptrunde abzeichnete.