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Derby in der ProB: Baskets Juniors treffen auf Vechta

02.01.2026

 Text: Torben Rosenbohm / Foto: Dennis Leskys

Nach einer kurzen weihnachtlichen Pause nimmt die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB an diesem Wochenende ihren Spielbetrieb wieder auf. Die Baskets Juniors / TSG Westerstede empfangen am Sonntag, 4. Januar 2026, um 18 Uhr RASTA Vechta II. Eintrittskarten für das Spiel in der Westersteder Hössenhalle gibt es im Online-Vorverkauf, alle Spiele der ProB werden zudem live im Stream bei Sporteurope.tv übertragen.

Vor der Pause zeigte der Trend bei den niedersächsischen Konkurrenten in entgegengesetzte Richtungen. Während die Baskets Juniors als Aufsteiger nach zwei Siegen in Folge mit einer ausgeglichenen Bilanz (7:7) auf dem sechsten Tabellenplatz rangieren, musste sich Vechta dreimal am Stück geschlagen geben. Mit nur zwei Siegen aus 14 Spielen ist der Bundesliga-Nachwuchs von RASTA Schlusslicht im Klassement.

Gleich sechs Akteure punkten beim Gegner der Baskets Juniors im Schnitt zweistellig: Ivan Volf (15,6 Punkte pro Spiel), Roy Krupnikas (13,9), Moritz Grüß (12,1), Fynn Lastring (11,4), Aula Sumbry (10,9) und Epke Kruthaup (10,5) tragen die offensive Hauptlast in der Mannschaft des 27-jährigen Trainers Harm-Ubbo Horst. Zuletzt hatte Vechta mit Verletzungssorgen zu kämpfen, beim 74:85 gegen die Itzehoe Eagles fehlten in Volf und Sumbry beispielsweise zwei Leistungsträger.

Beim ersten Aufeinandertreffen, das aufgrund einer Liga-Entscheidung ebenfalls in Westerstede ausgetragen wurde, erwiesen sich die RASTA-Korbjäger als überaus unangenehmer Gegner. Die Spieler der Baskets Juniors / TSG Westerstede sicherten sich den knappen 79:76-Erfolg erst in einer umkämpften Schlussphase, Jon’il Fugett avancierte mit 20 Punkten zum Topscorer der Partie.

Artur Gacaev, Headcoach der Baskets Juniors, blickt auf das Spiel voraus: „Es ist ein echtes Lokalderby. Die erste Partie haben wir nur mit viel Glück gewonnen. Vechta ist ein schwierig zu spielender Gegner, und der letzte Platz in der Tabelle sagt nach meinem Empfinden nicht viel aus. Für uns geht es darum, den Start in die Begegnung nicht zu verpatzen.“