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Vorbericht

Würzburg Baskets - EWE Baskets Oldenburg 

EWE Baskets wollen Auswärtshürde im Pokal überspringen

13.10.2022

 Bild: Ulf Duda/fotoduda.de

Die EWE Baskets Oldenburg stehen vor der ersten Begegnung der Saison, in der ein Spiel über das Weiterkommen entscheidet. Am Samstag (20.30 Uhr) müssen die Oldenburger im Achtelfinale des MagentaSport BBL Pokals bei den Würzburg Baskets antreten.

Es ist der Wettbewerb, der mit den wenigsten Siegen zu einem Titel führen kann. Vier Erfolge braucht es, um sich zum Pokalsieger zu krönen. Vor allem aber garantiert der Pokalwettbewerb enorme Spannung und viele Emotionen. In Erinnerung geblieben sind der Pokalsieg 2015 vor den eigenen Fans und der Einzug ins Finale 2020 in Berlin, als 1.500 mitgereiste Fans die Partie zu einem Heimspiel machten. Gerade die vergangenen Spielzeiten boten im Pokalwettbewerb allerdings Enttäuschungen, als das Aus jeweils schon in der ersten Runde kam. Am Samstag soll nun der erste Schritt zu einer erfolgreichen Saison im Pokal gelingen.

Dabei werden die Oldenburger weiterhin darauf setzen müssen, dass sich die defensive Identität weiterentwickelt und festigt, die von großer Energie und Druck geprägt ist. So erlaubt die Mannschaft von Pedro Calles nur 81 Punkte, erzwingen vor allem aber 15,7 Ballverluste der Gegner im Schnitt. Kombiniert mit starkem Offensivrebounding, kein Team sammelt mehr Abpraller am offensiven Brett, ist dies bisher der Grund, warum es gelingt, den noch stotternden Offensivmotor auszugleichen.

Mit Würzburg wartet nun ein Gegner, der sich im Saisonverlauf bisher vor allem als Offensivteam präsentiert hat. 91 Punkte erzielen die Franken im Schnitt, suchen den Erfolg mit aggressivem Attackieren des Korbs. Fast 72 Prozent der Würzburger Abschlüsse erfolgen aus Nah- und Mitteldistanz, keine Mannschaft nimmt ligaweit weniger Dreier.

Es sind dabei vornehmlich individuell starke Akteure, die das Team von Coach Sasa Filipovski tragen. C.J. Bryce, der aus Ungarn an den Main wechselte, kommt bisher auf 19 Punkte und 5,7 Rebounds im Schnitt, verwandelt dabei 46,7 Prozent seiner Distanzwürfe. Hinzu kommt ein starkes Guard-Duo. Den Würzburgern gelang es, Cameron Hunt zu halten, der ebenso wie Stanley Whittaker 17,3 Punkte im Schnitt erreicht. Whittaker, der zuvor für Karlsruhe in der ProA spielte, gelingt es erstaunlich schnell, sich an das höhere Level der BBL anzupassen. Xendarius Williams (13,3 Punkte) wiederum kombiniert als Forward Reboundstärke (5,3 Rebounds) und eine starke Dreierquote (45,5 Prozent).

Als Überraschungskandidat werden die Würzburger aber vor allem wegen des Coaches betrachtet. Sasa Filipovski blickt auf viele erfolgreiche Stationen im europäischen Basketball zurück, übernahm Würzburg im Dezember 2021 und führte das Team noch aus dem Abstiegskampf ins gesicherte Mittelfeld. In der laufenden Saison stehen die Franken bei einem Sieg und zwei Niederlagen. Nachdem sich Bonn beim 71:96 zum Start erwartungsgemäß als zu stark erwiesen hatte, gelang am zweiten Spieltag ein 89:82-Erfolg in Braunschweig. Am vergangenen Wochenende unterlag Würzburg dem SYNTAINICS MBC nach zweimaliger Verlängerung mit 113:117.



Tabelle

PL TEAM PKT
3ALBA BERLIN12:2
4MHP RIESEN Ludwigsburg12:4
5EWE Baskets Oldenburg12:4
6BG Göttingen8:6
7Veolia Towers Hamburg8:8
8ROSTOCK SEAWOLVES8:8

Nächstes Spiel

06.12.2022, 20:30 Uhr
FC Bayern München vs. EWE Baskets Oldenburg

Stimmen zum Spiel

Pedro Calles (Head Coach EWE Baskets Oldenburg): „Würzburg ist eine Mannschaft, die sich nach der Übernahme durch Coach Filipovski im letzten Jahr enorm verbessert hat, sie sind sehr gut gecoacht! Die Mannschaft spielt jetzt einen anderen Stil, versucht aggressiv zu scoren, hat mit Bryce, Hunt, Whittaker und Williams vier Spieler, die auch individuell scoren können. Wenn wir uns mit dieser Mannschaft darauf einlassen, uns ein offensiv geprägtes Spiel zu liefern, dann werden wir keinen Erfolg haben. Uns muss es gelingen, dem Spiel unseren Stempel aufzudrücken, unser Tempo durchzusetzen, um die nächste Runde zu erreichen!“


Players to watch

Philipp Hartwich misst 2,18 Meter, der passende Gegenspieler also für Norris Agbakoko, der 2,17 Meter auf das Parkett bringt.
Würzburg bringt einige Guards mit hohem individuellen Scoring-Potenzial auf das Parkett. Max DiLeo wird einige Arbeit haben, diese Spieler zu stoppen.
In einer nicht immer rund laufenden Offensive ist Drechsel bisher eine wichtige Konstante.