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RASTA Vechta - EWE Baskets Oldenburg

Derby in Vechta: EWE Baskets mit gelber Wand im Rücken

05.04.2019

 Bild: Andreas Burmann

Derby und Spitzenspiel zugleich – auf ein in den letzten Jahren vermisstes Gefühl dürfen sich Spieler und Fans der EWE Baskets Oldenburg am Samstag (18 Uhr) freuen. Bei RASTA Vechta wollen die Oldenburger ihre bereits acht Spiele dauernde Siegesserie ausbauen  und könnten beim Tabellendritten einen großen Schritt in Richtung Heimrecht machen

Drei Tage nach dem überzeugenden Heimsieg gegen Bonn sind die Oldenburger bereits wieder in der easyCredit BBL gefordert. Am Mittwoch hatten die EWE Baskets sich gegen ein starkes Gästeteam erneut als Spitzenmannschaft bewiesen. Nach drei ausgeglichenen Vierteln schraubte die Mannschaft von Head Coach Mladen Drijencic die Intensität im vierten Abschnitt nach oben, führte zwischenzeitlich mit 19 Punkten und feierte einen souveränen Erfolg. Die Serie ist damit auf acht Siege am Stück angewachsen, 17 Siege sind es aus den letzten 19 Spielen.

Eine Bilanz, die den Oldenburgern vor einer Partie, die der Mannschaft alles abverlangen wird, großes Selbstvertrauen gibt. In Vechta gilt es allerdings nun, gegen einen Gegner, der seit Monaten auf einer Euphoriewelle durch die easyCredit BBL reitet, über 40 Minuten die Intensität und Qualität abzurufen. Dabei werden die EWE Baskets am Sonntag von mehr als 300 Fans unterstützt, die dem #dresscodeGELB folgend eine gelbe Wand bilden und das Derby zum Heimspiel machen wollen.

Für eine besondere Atmosphäre ist auf jeden Fall gesorgt, schließlich dürften auch die Gastgeber das Hinspiel (81:62) und ihre bisher höchste Saisonniederlage nicht vergessen haben. Seither hat Vechta als Aufsteiger allerdings eine Erfolgsserie hingelegt, die für viel Respekt für Team und Head Coach Calles sorgt. 15 der letzten 18 Partien entschied RASTA für sich, selbst ALBA BERLIN und Bayern München mussten sich im RASTA Dome geschlagen geben. Die Begegnung ist also mehr als ein Derby, es ist im Duell des Tabellendritten gegen den Tabellenzweiten ein absolutes Spitzenspiel.

Ein großer Teil des Erfolgs der Gastgeber liegt in der Defensive. Vechta spielt eine der aggressivsten und intensivsten Verteidigungen der Liga, generiert 10,1 Steals pro Begegnung – der Spitzenwert in der easyCredit BBL - und spielt daraus immer wieder schnell in die Offensive. Die Spielkontrolle zu behalten wird für die EWE Baskets, als mit nur elf Ballverlusten sicherstes Team im Spielaufbau in der Liga, von entscheidender Bedeutung sein.

Offensiv kann sich Vechta mit TJ Bray auf einen der besten Spielmacher der Saison verlassen. Bray liefert acht Assists pro Begegnung, bietet viele Variationen im Pick&Roll und erzielt dazu 13,9 Punkte im Schnitt. Mit Center Clint Chapman (15,5 Punkte/72,7 Prozent Feldquote) kommt dazu seit vier Partien ein kongenialer Partner. Eine hohe Bedeutung im Spiel der Gastgeber nimmt zudem der Distanzwurf ein. Aus der starken Ballbewegung (21,4 Assists) spielt Vechta viele Dreier heraus. Keine Mannschaft nimmt in der laufenden Saison mehr Distanzwürfe (29,7 Versuche). Bevorzugte Schützen sind dabei neben Bray (38,6 Prozent), Austin Hollins (38,7 Prozent), der fast acht Versuche pro Partie nimmt und Kapitän Josh Young (37,1 Prozent).



Tabelle

PL TEAM PKT
1FC Bayern München0:0
2EWE Baskets Oldenburg0:0
3ALBA BERLIN0:0
4RASTA Vechta0:0

Nächstes Heimspiel

26.09.2019, 20:30 Uhr
EWE Baskets Oldenburg vs. s.Oliver Würzburg

Stimmen zum Spiel

Mladen Drijencic (Head Coach EWE Baskets Oldenburg): "Für uns ist vor dieser Partie die Regeneration von entscheidender Bedeutung, dazu müssen wir die kurze Vorbereitungszeit optimal nutzen. Die Gastgeber versuchen alles, um den Gegner in Zeitnot zu bringen, verteidigen über das ganze Feld, doppeln, stellen Fallen und nehmen mit der Aggressivität den Rhythmus. Um in Vechta zu bestehen, muss eine Mannschaft daher diszipliniert und clever spielen. RASTA läuft gerne den Fastbreak und nimmt viele Würfe aus der Distanz. Da müssen wir wachsam sein. Ich freue mich auf die gelbe Wand aus 300 Fans und denke, dass unsere Fans ein wichtiger Faktor für uns sein werden.“


Players to watch

Während andere Namen bei Vechta im Fokus stehen, ist Seth Hinrichs etwas im Hintergrund einer der wichtigsten Gründe für den Erfolg. Als "Sikma light" erzielt Hinrichs 13,4 Punkte, 5,3 Rebounds und 2,9 Assists im Schnitt. Eine wichtige Aufgabe also für Schwethelm, den Forward zu stoppen.
Gegen Bonn musste Paulding das Spiel mit fünf Fouls verlassen. Es gibt keinen besseren Zeitpunkt, darauf eine Reaktion zu zeigen, als im Derby.
Cummings überragte gegen Bonn erneut und wird gegen den starken Druck der Gastgeber auch am Samstag besonders gefordert sein.