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Spielbericht

EWE Baskets Oldenburg - Veolia Towers Hamburg 81:93

EWE Baskets finden nötige Energie nicht: Saison endet in Play-Ins gegen Hamburg

14.05.2024

 Bild: Ulf Duda

Boxscore

NR Spieler ESZ PKT 2PM 2PA 3PM 3PA FTM FTA DR OR AS ST TO BS PF

Die EWE Baskets Oldenburg haben in den Play-Ins der easyCredit BBL eine herbe Enttäuschung hinnehmen müssen. Vor 6.200 Zuschauern in der Großen EWE Arena unterlagen die Oldenburger den Veolia Towers Hamburg verdient mit 81:93, verpassen die zweite Play-In-Runde und beenden die Saison auf dem zehnten Tabellenplatz.

Entscheidende Partien verzeihen wenig Fehler und auch nicht fehlende Konsequenz zum Start in eine Begegnung. Diese bittere Erfahrung mussten die EWE Baskets am Dienstagabend machen. Statt den Schwung aus der Partie gegen Bamberg mitzunehmen, wirkten die Gastgeber merkwürdig gehemmt, starteten nicht mit der notwendigen Energie in die Begegnung und kassierten die Quittung. Hamburg startet mit einem 10:0-Lauf, fand von Beginn an Rhythmus und Selbstvertrauen und ließ sich über die gesamte Partie nicht nachhaltig aus der Spur bringen.

Oldenburg kontrollierte zudem nie den Rebound, verlor das Duell 28:41, ließ 13 Offensivrebounds zu und kassierte 15 Punkte aus zweiten Chancen. Gleichzeitig setzte die Mannschaft von Pedro Calles ihre Fähigkeiten im Offensivrebound zu keinem Zeitpunkt um und ließ sich von den physischen Hamburgern beeindrucken.

Zum Oldenburger Topscorer wurde Geno Crandall, der 18 Punkte und 11 Assists erzielte, sich dazu vier Rebounds griff. Brekkott Chapman kam auf 17 Punkte und fünf Rebounds, De Wayne Russell erzielte 13 Punkte und drei Assists.

Man musste sich in ersten Minuten die Augen reiben: Nach einem guten Endspurt in der Hauptrunde wirkten die EWE Baskets zunächst nicht bereit, die Physis in den Play-Ins anzunehmen, wirkten nervös und lagen schnell zweistellig hinten. Erste gute Aktionen von Pjanic, der nach einem Steal verwandelte oder ein Dreier von Wank brachten die Gastgeber in Fahrt, obwohl Hamburg weiter mit großer Sicherheit agierte. Ein Statement-Dunk von Izundu und ein weiterer Dunk von Chapman brachten Emotionen und Energie, der Rückstand nach zehn Minuten betrug nur noch fünf Punkte.

Ein Dreier von Crandall und ein Dunk von Schoormann, der beherzt zum Korb zog, sorgten für das 28:30, dann legte Chapman sechs Punkte nach und Oldenburg blieb in Schlagdistanz (33:36). Durch Ballverluste brachten die EWE Baskets sich aber wieder aus dem Rhythmus und lagen wieder neun Punkte zurück (33:42). Mit einem Offensivrebound und dem folgenden Dreier von Pjanic (37:42) war die Arena wieder im Spiel, Izundu legte per Dunk nach, dann traf Wank aus der Distanz. Mit ablaufender erster Halbzeit sorgte Schoormann von der Dreierlinie für das 47:46.

Das Momentum schien auf Oldenburger Seite, die Gastgeber aber gaben Führung und Sicherheit nach Wiederbeginn aus der Hand.  Nach einem Durham-Dreier stand es 49:57, wieder fehlte jede Konsequenz, die EWE Baskets gaben Offensivrebounds ab und konnten sich offensiv nur auf Crandall verlassen.  Bis auf 16 Punkte wuchs der Rückstand, weil Oldenburg auch viele offene Wurfchancen ungenutzt ließ.

Die EWE Baskets versuchten in der Folge, der Partie noch einmal eine Wendung zu geben, verkürzten durch ein Dreipunktspiel von Chapman noch einmal auf sieben Punkte und hatten mehrmals die Chance, sich eine spannende Crunchtime zu erspielen. Hamburg aber traf immer wieder die entscheidenden Würfe und die Gastgeber mussten letztlich die Niederlage akzeptieren.



Tabelle

PL TEAM PKT
7Telekom Baskets Bonn40:28
8MHP RIESEN Ludwigsburg36:32
9EWE Baskets Oldenburg36:32
10Veolia Towers Hamburg34:34
11Bamberg Baskets30:38
12Basketball Löwen Braunschweig30:38

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Stimmen zum Spiel

Pedro Calles (Head Coach, EWE Baskets Oldenburg): „Wir müssen Hamburg gratulieren, sie haben sich den Sieg verdient. Das war von uns nicht genug gegen eine Mannschaft, die ihre Qualität gezeigt hat. Wir haben nicht gespielt, wie man in den Play-Ins spielen muss. Der Schlüssel war bei den Rebounds, wir haben einfach zu viele zweite Chancen erlaubt. Wir haben das erste und dritte Viertel nicht auf die richtige Weise begonnen, haben uns kein Selbstvertrauen erspielt. Außerdem haben wir uns mit den Fouls in die Situation Chaundee nach seiner Verletzung 30 Minuten lassen zu müssen oder auch Brekkott mehr Minuten geben zu müssen. Wir sind enttäuscht, müssen uns aber bei den Fans bedanken, die uns heute und die ganze Saison toll unterstützt haben!“

Benka Barloschky (Head Coach Veolia Towers Hamburg): „Die DNA der Oldenburger ist es, Runs zu kreieren, die sich anfühlen, als würde eine Lawine über dich rollen. Wir haben uns vorgenommen, diesen standzuhalten, Ruhe zu bewahren und immer eigene Läufe zu starten. Wir haben extrem gut angefangen, Oldenburg ist zurückgekommen – der Start in die zweite Halbzeit war dann entscheidend. Wir haben noch mal Energie gesammelt, an uns geglaubt und damit den Grundstein für den Sieg gelegt. Ich zitiere an dieser Stelle gern einmal Coach Aito und sage deshalb: gegen den Verlierer würde ich jetzt gern spielen.“