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Spielbericht

ALBA BERLIN - EWE Baskets Oldenburg 81:59

Final-Turnier 2020 endet für EWE Baskets im Halbfinale

24.06.2020

 Bild: Tilo Wiedensohler

date: 2020-06-24 21:13:04
readDate: 24.06.2020
season: 2020
getactsaison: 2019

Boxscore

NR Spieler ESZ PKT 2PM 2PA 3PM 3PA FTM FTA DR OR AS ST TO BS PF

Die EWE Baskets Oldenburg sind im Halbfinale des easyCredit BBL Final-Turniers 2020 ausgeschieden. Nach der deutlichen Niederlage im Hinspiel mussten die Oldenburger auch im Rückspiel die Überlegenheit von ALBA BERLIN spätestens nach der Halbzeit anerkennen und unterlagen mit 59:81.

 Im Rückspiel zeigte sich erneut, was sich bereits in der ersten Partie gegen Berlin angedeutet hatte. Gegen den deutlich tiefer besetzten Titelfavoriten, der seine Belastungen im Turnier hatte breiter verteilen können, konnten die Oldenburger nicht auf Augenhöhe agieren. Den EWE Baskets fehlte Frische und Energie, um das Tempo der Berliner über mehr als 20 Minuten mitgehen zu können. So endete eine erfolgreiche Saison, die neben dem Halbfinale in der BBL auch ins Pokalfinale und das Top16 des EuroCups geführt hatte.

So waren die Oldenburger immer wieder zu Fouls gezwungen, leisteten sich 28 davon über die gesamte Spielzeit und schickten Berlin für 31 Freiwürfe an die Linie. Zudem begingen die EWE Baskets 18 Ballverluste und verloren das Reboundduell mit 27:42. Angesichts der frühzeitigen Entscheidung verteilten dann ab Mitte des dritten Viertels die Trainer die Spielzeit. Topscorer des Teams von Head Coach Mladen Drijencic wurde Rickey Paulding (11), Braydon Hobbs erreichte zehn Punkte.

Die EWE Baskets mussten erneut auf Philipp Schwethelm verzichten und rotierten erneut Armani Moore aus dem Team. Beide Seiten begannen mit wenig Rhythmus in der Offensive, die Oldenburger versuchten Mahalbasic zu finden, der Hobbs unter dem Korb bediente. Das erste Highlight setzten Rickey Paulding und Nathan Boothe, die per Give and Go den Kapitän zum 6:6 freispielten. Defensiv zeigten sich die Oldenburger engagiert, mussten dafür allerdings auch immer wieder zu Fouls greifen. Die Mannschaft von Head Coach Mladen Drijencic hatte immer Erfolg, wenn sie geduldig den Ball unter den Korb bewegte, spielte in den ersten zehn Minuten sechs Assists und traf 60 Prozent der Würfe aus Nah- und Mitteldistanz.

Im zweiten Viertel gelang es den Berlinern dann, die Intensität hochzuschrauben. Paulding hielt zunächst  aus der Distanz dagegen, in der Folge häuften sich aber die Oldenburger Fehler. Gleich 11 Ballverluste erlaubten sich die EWE Baskets bis zur Halbzeit. Ein Dreier von Braydon Hobbs, dazu jeweils ein Dreipunktspiel von Filip Stanic und Rickey Paulding sorgten dafür, dass es beim Stand von 31:32 eine enge Begegnung blieb. Erst zum Ende der Halbzeit gelang es den Oldenburgern dann nicht mehr Berlin zu stoppen, der Rückstand zur Pause betrug sieben Zähler.

Der Dreier von Markus Eriksson zum Beginn der zweiten Halbzeit (34:44) war dann allerdings der Ausdruck der Richtung, die diese Begegnung in den nächsten Minuten nehmen sollte. Oldenburg präsentierte sich nun ohne Energie und Fokus, zudem holte sich Rasid Mahalbasic schnell sein fünftes Foul ab. Ein 2:18-Lauf entschied die Begegnung. Für die EWE Baskets setzte dann Nathan Boothe mit fünf Punkten in Serie erste Akzente, beim Stand von 45:65 ging es in das letzte Viertel. In den letzten zehn Minuten spielte sich dann Filip Stanic, der insgesamt auf sieben Punkte und fünf Rebounds kam in den Vordergrund.



Tabelle

PL TEAM PKT
1ALBA BERLIN0:0
2MHP RIESEN Ludwigsburg0:0
3EWE Baskets Oldenburg0:0
4ratiopharm ulm0:0
5FC Bayern München0:0
6Brose Bamberg0:0

Nächstes Spiel

08.11.2020, 15:00 Uhr
Basketball Löwen Braunschweig vs. EWE Baskets Oldenburg

Stimmen zum Spiel

Mladen Drijencic: "Wir sind heute und vor zwei Tagen auf Reserve gelaufen und sind nicht auf unser normales Level gekommen. Der Pokalsieger und Titelfavorit mit Euroleague-Erfahrung und der tiefen Rotation war nicht zu schlagen. Es tut mir leid für die Fans und das Team, dass es so enden musste. Als Team mit diesem hohen Altersschnitt war dieses Turnier schwer zu bestreiten.  Die Saison ist aber besser gelaufen als das Ende. Wir hatten viele Verletzungen, so viele Änderungen in den Rotationen und den Rollen. Trotzdem haben wir das Pokalfinale und das Top 16 im EuroCup erreicht und standen hier im Halbfinale. Insgesamt muss man die Ausrichter des Turniers loben, ich kann keinen Mangel finden. Es war eine schöne Erfahrung hier als große Basketball-WG die Wochen zu verbringen.“ 

Rasid Mahalbasic: „Das war eine klare Niederlage. Wir haben es nicht geschafft, noch einmal etwas zu verändern, haben keine zusätzliche Energie mehr gefunden. Danke an die Liga, die Verantwortlichen und die Angestellten im Hotel. Uns hat es an nichts gefehlt, es war alles perfekt organisiert.“

Braydon Hobbs: „Das war wieder ein schweres Spiel, wie man es gegen ein Team aus der Euroleague erwarten muss. Wir haben alles gegeben, was noch in unserem Tank war. Letztlich ist die Saison mit dem Halbfinale, dem Pokalfinale und dem Top 16 im EuroCup ein Erfolg.“