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Spielbericht

EWE Baskets Oldenburg - medi bayreuth 76:72

76:72! EWE Baskets siegen mit neuer Identität

05.10.2022

 Bild: Ulf Duda

Boxscore

NR Spieler ESZ PKT 2PM 2PA 3PM 3PA FTM FTA DR OR AS ST TO BS PF

Die EWE Baskets Oldenburg bleiben auch nach dem zweiten Spieltag der easyCredit BBL ungeschlagen. Vor 5.160 Zuschauern in der Großen EWE Arena rangen die Oldenburger medi bayreuth in einem über 40 Minuten engen und  mit großer Leidenschaft geführten Spiel nieder und verdienten sich den 76:72-Erfolg. 

Erneut hat das Team von Head Coach Pedro Calles die neue DNA des Teams unter Beweis gestellt hat. Es war ein Abend, an dem gerade offensiv über weite Strecken längst nicht alles funktionierte. So verwandelten die Oldenburger nur 38 Prozent der Würfe aus dem Feld, trafen nur 28 Prozent der Dreier und benötigten immer wieder Anlauf, um den eigenen Rhythmus zu finden. Am Ende waren es der Zusammenhalt, die Einstellung und Defensive, die gemeinsam mit einer großartigen Atmosphäre den Sieg sicherten. Die EWE Baskets sicherten sich 21 Offensivrebounds, erzwangen elf Steals und insgesamt 17 Ballverluste der Gäste.

Zum Topscorer wurde Trey Drechsel, der 19 Punkte erzielte und fünf seiner acht Dreier verwandelte. Spielmacher DeWayne Russell kam auf 17 Punkte, fünf Rebounds und zwei Assists. TJ Holyfield erreichte 11 Punkte, sechs Rebounds und sieben Assists. Zum entscheidenden Akteur avancierte allerdings Max DiLeo, der neun Punkte, drei Rebounds und drei Steals sammelte, allerdings an unzähligen weiteren Ballgewinnen beteiligt war.

Die EWE Baskets hatten zunächst nicht ins Spiel gefunden, waren offensiv etwas nervös, die Dreier wollten nicht fallen. Zudem verloren die Oldenburger früh Owen Klassen mit einem disqualifizierenden Foul und lagen 7:12 zurück.  Bayreuth passte zunächst gut auf den Ball auf, verwandelte die Dreier und führte nach den ersten zehn Minuten 22:14.

Bis auf 16:27 wuchs der Rückstand an, bevor sich der defensive Druck in Ballgewinnen auszuzahlen begann. Mit einem dieser erzwungenen Ballverluste brachte DiLeo die Energie und Oldenburg traf die Dreier. Zwei Mal Drechsel und Russell verwandelten aus der Distanz und verkürzten auf 29:31. Bennet Hundt setzte wichtige Akzente, bevor Drechsel per Dreier ausglich (37:37). Weitere Ballgewinne von DiLeo und Hundt rissen die Fans von den Sitzen und die EWE Baskets führten zur Halbzeit (44:41), obwohl Bayreuth 71 Prozent der Zweier verwandelt hatte.

Nach Wiederbeginn blieben die EWE Baskets zunächst tonangebend, Pjanic vollendet einen Steal von DiLeo im Fastbreak krachend per Dunk (53:50). Bayreuth zeigte allerdings ebenfalls sein Potenzial und verdiente sich immer wieder die Führung. Ein erneuter Ballgewinn von Holyfield, der wieder Pjanic im Fastbreak den Dunk eröffnete, sorgte für die Führung nach 30 Minuten (58:57).

Bei den EWE Baskets mussten Russell und Drechsel foulbelastet einige Minuten auf der Bank verbringen, Oldenburg verlor wieder den Rhythmus und Bayreuth setzte sich auf 67:62 ab. Es waren der Wille, defensiver Einsatz und die Fans der EWE Baskets, die das Spiel noch einmal kippen ließen. Zunächst traf DiLeo nach einem Offensivrebound den Dreier, vollendete im Anschluss per Dunk und brachte seinen Gegenspieler dazu, sich zu einem unsportlichen Foul hinreißen zu lassen. Dann bediente der Guard TJ Holyfield, der auf 71:68 stellte. Drechsel erhöhte aus dem Post auf 73:68. Ein Vorsprung, den die EWE Baskets sich dank vieler Offensivrebounds und Ballgewinne nicht mehr nehmen ließen.



Tabelle

PL TEAM PKT
3ALBA BERLIN12:2
4MHP RIESEN Ludwigsburg12:4
5EWE Baskets Oldenburg12:4
6BG Göttingen8:6
7Veolia Towers Hamburg8:8
8ROSTOCK SEAWOLVES8:8

Nächstes Spiel

06.12.2022, 20:30 Uhr
FC Bayern München vs. EWE Baskets Oldenburg

Stimmen zum Spiel

Pedro Calles (Head Coach EWE Baskets Oldenburg): „Erstmal möchte ich den Spielern zu ihrem Sieg gratulieren. Bayreuth war kein einfacher Gegner, das wussten wir. Es ist schwierig gewesen, da wir im Training nicht jeden Aspekt für die Vorbereitung beachten konnten. Trotz des langsamen Starts konnte das Team durch ihre Identität und DNA den Rhythmus zurückbringen. Das Team hat gute Chancen kreiert, aber wir konnten nicht genug Bälle treffen. Wir haben 38% der Feldwürfe getroffen und trotzdem gewonnen, was besonders an dem Offensiv-Rebounding und den Steals lag – das mag ich so an dem Team. Ich hoffe, dass wir bald besser offensiv werden, aber die Defensive war sehr stark und mit ihr können wir auch so weitermachen.“

Lars Masell (Head Coach medi bayreuth): „Glückwunsch an Pedro für den Sieg. Uns waren zwei Punkte wichtig: Ballverluste zu minimieren und keine Chancen zu verpassen. Die Jungs haben einen guten Job gemacht. Wir haben die Turnovers verloren, das ist ärgerlich. Für die defensive Leistung können die Jungs aber auf jeden Fall stolz auf sich sein."