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Vorbericht

NINERS Chemnitz - EWE Baskets Oldenburg

EWE Baskets reisen zu gewachsenem Aufsteiger

24.03.2021

 Bild: Ulf Duda/fotoduda.de

Die EWE Baskets Oldenburg erwartet am Freitag (19 Uhr) ein herausforderndes Duell. Mit den NINERS Chemnitz reisen die Oldenburger zu einem  Aufsteiger, der sich im Saisonverlauf deutlich weiterentwickelt hat.

Der kommende Gegner der EWE Baskets ist das perfekte Beispiel für die Entwicklung einer Mannschaft innerhalb einer Saison und die nur geringe Aussagekraft eines Hinspiels, das vor vier Monaten ausgetragen wurde. Bei der 73:119-Niederlage in Oldenburg wirkten die Gäste wie ein Team, das noch nicht völlig in der easyCredit BBL angekommen war und deutlich Lehrgeld zahlte. Auf der Gegenseite brillierte die Mannschaft von Head Coach Mladen Drijencic mit 27 Assists, 70 Prozent Dreierquote und einem Triple Double von Rasid Mahalbasic.

Chemnitz war auch wegen einer ersten Quarantäne kurz vor der Premiere in der BBL schwach gestartet, hatte insgesamt sechs Niederlagen in Serie kassiert.  Nachdem die Sachsen sich an Tempo und Spielweise gewöhnt hatten, folgten dann allerdings sieben Siege aus zwölf Partien, darunter Erfolge in Hamburg, in München und gegen Bamberg. Zwischenzeitlich durften die NINERS sogar leichte Hoffnungen haben, in das Playoff-Rennen einzugreifen. Erst eine weitere Quarantäne im Februar stoppte den Erfolgsweg. Trotz der im Anschluss folgenden drei Niederlagen hält sich Chemnitz weiterhin von den Abstiegsrängen fern, hat sich mit dem Erfolg über Braunschweig am Mittwoch schon fast aller Abstiegssorgen entledigt, bevor es am Freitag zum Aufeinandertreffen mit den EWE Baskets kommt.

Eine wichtige Rolle in der Entwicklung des Teams von Rodrigo Pastore spielen dabei die auch immer wieder gut herausgespielten Dreier. Mit 39,5 Prozent Trefferquote überzeugt Chemnitz mit der hinter Oldenburg und Ulm drittbesten Dreierquote der Liga. Besonders ein Trio sticht dabei heraus: Topscorer Marcus Thornton legt 12,7 Punkte und 4,4 Assists auf, trifft dabei 42,9 Prozent der Distanzwürfe. George King (11,2 Punkte, 4,2 Rebounds) verwandelt 50,5 Prozent seiner Dreier, Terrell Harris (11,2 Punkte, 3,9 Assists, 3,2 Rebounds) zählt mit 53,7 Prozent gar zu den besten Schützen der BBL. Eine wichtige Rolle im Gesamtgefüge spielt zudem Jan Niklas Wimberg, der 28 Minuten im Schnitt auf dem Parkett steht, 9,1 Punkte und 4,4 Rebounds pro Partie erreicht und dabei gute Quoten auflegt.

Schwächen zeigen die Chemnitzer in einem System, das auf viel Ballbewegung ausgelegt ist, vor allem in der Zahl der Ballverluste: 17,2 pro Partie sind der schwächste Wert der Liga. Angesichts des nahezu über die gesamte Saison ausgefallenen Filip Stanic fehlt dem Aufsteiger zudem ein Stück Physis unter dem Korb, nur 31,6 Rebounds im Schnitt sind einer der schwächsten Werte der BBL.

Für die EWE Baskets heißt es wie gegen Vechta erneut zu beweisen, dass die Mannschaft ab der ersten Sekunde präsent sein kann. Konzentration, Energie und das Ausspielen der physischen Vorteile auf den großen Positionen werden die Schlüssel sein.



Tabelle

PL TEAM PKT
2ALBA BERLIN46:10
3FC Bayern München46:14
4EWE Baskets Oldenburg44:14
5HAKRO Merlins Crailsheim40:18
6Hamburg Towers38:20
7ratiopharm ulm36:22

Nächstes Spiel

24.04.2021, 18:00 Uhr
EWE Baskets Oldenburg vs. ratiopharm ulm

Stimmen zum Spiel

Mladen Drijencic (Head Coach EWE Baskets Oldenburg): „München hat in Chemnitz kurz vor dem Ende deutlich geführt und noch verloren. Das sollten wir als Warnung sehen. Wir müssen wieder von Beginn an konzentriert sein und 40 Minuten unser Spiel durchziehen. Die Gefahr kommt bei Chemnitz hauptsächlich von den kleinen Positionen und aus der Distanz. Das müssen wir unter Kontrolle bekommen. Offensiv müssen wir unsere Vorteile erkennen und umsetzen.“


Players to watch

Ein Triple Double wie im Hinspiel erlebt auch Mahalbasic nicht häufig, die körperlichen Vorteile wird der Österreicher auch am Freitag ausspielen wollen.
Herrera trat in den vergangenen Wochen immer häufiger als Passgeber in Erscheinung und will diesen Aufwärtstrend fortsetzen.
Spielt seit dem Nationalmannschaftsfenster überragend, besonders aus der Distanz nicht mehr zu stoppen.