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Spielbericht

Basketball Löwen Braunschweig - EWE Baskets Oldenburg 91:86

Schwächephase im dritten Viertel kostet Sieg in Braunschweig

29.09.2023

 Bild: Christian Schlüter

Boxscore

NR Spieler ESZ PKT 2PM 2PA 3PM 3PA FTM FTA DR OR AS ST TO BS PF

Die EWE Baskets Oldenburg haben den erhofften erfolgreichen Start in die neue Saison verpasst. Bei den Basketball Löwen Braunschweig unterlagen die Oldenburger am Freitagabend mit 86:91. Am Montag (20 Uhr) empfängt die Mannschaft von Head Coach Pedro Calles den FC Bayern München zum ersten Heimspiel in der ausverkauften Großen EWE Arena.

Den Unterschied gegen die Gäste machte eine Schwächephase im dritten Viertel, als beim Stand von 62:57 für die EWE Baskets ein 5:21-Lauf die Partie kippen ließ. Dem Team von Head Coach Pedro Calles gelang es nicht, über Rebounds und Ballgewinne einen Vorteil bei der Zahl der Ballbesitze zu erarbeiten. Stattdessen erlaubten sich die Oldenburger 15 Ballverluste und trafen unter 50 Prozent der Wurfversuche aus dem Zweierbereich.

Zum Oldenburger Topscorer wurde Kyle Foster, der 17 Punkte erzielte und vier von sechs Dreiern verwandelte. Deane Williams kam auf 14 Punkte. Zudem punkteten Charles Manning Jr. (12 Punkte, 3 Assists),  Len Schoormann (12 Punkte, 3 Rebounds) und Ebuka Izundu (11 Punkte, 7 Rebounds) zweistellig.

Vor über 6.000 Fans in Braunschweig begann die Partie mit viel Tempo und Rhythmus auf beiden Seiten. Die Gastgeber allerdings starteten heiß aus der Distanz führten 9:4. Auf Oldenburger Seite war es Len Schoormann, der erste Akzente setzte und per Dreier im Fastbreak auf 9:11 stellte. Zudem nutzte Charles Manning Jr. seine Athletik, kam immer wieder zum Korb. Deane Williams sorgte per Dreier für das 16:14. Die EWE Baskets punkteten aus zweiten Chancen und durch Schoormann der am Korb vollendete (22:18). Weil Braunschweig stark aus der Distanz traf und Oldenburg sich noch einige Fehler leistete, stand es nach zehn Minuten 27:28.

Das zweite Viertel begann dann mit der Show von Kyle Foster, der zunächst aus der Distanz trotz eines Fouls traf, dann zum 33:31 erneut von der Dreierlinie nachlegte. Oldenburg wirkte nun auch etwas präsenter in der Defensive, offensiv war erneut Foster zur Stelle, als Agbakoko ihn klug an der Dreierlinie fand (44:40). Die EWE Baskets waren heiß aus der Distanz, trafen sieben der ersten neun Dreier und mit einem Step-Back stellte Chapman auf 50:43. Der Vorsprung war vor allem deshalb zur Halbzeit nicht höher als 51:46, weil die Mannschaft von Pedro Calles sich neun Ballverluste erlaubte.

Die zweite Halbzeit begann ausgeglichen: Russell bediente Izundu zum Alley oop-Dunk, Foster verwandelte den Dreier trotz eines Fouls und Izundu verwandelte gleich doppelt nach Offensivrebound. Dann allerdings verloren die Gäste den Faden, trafen offensiv die Würfe nicht und nahmen defensiv nicht mehr das Tempo aus dem Spiel der Braunschweiger. Peterka, Crockett und Rorie verwandelten aus der Distanz (64:70), die Partie war gedreht.  Offensiv fehlten weiterhin die Lösungen, die Gastgeber setzten sich zweistellig ab.

Bis auf 15 Punkte wuchs der Rückstand (67:82), erst dann fanden die Oldenburger zurück ins Spiel. Ein Dreier von Williams und ein Statement-Dunk von Chapman verkürzten. Fünf Punkte in Serie von Williams stellten dann auf 84:90. Weil aber ein Dreier von Foster 40 Sekunden vor dem Ende, der auf drei Punkte verkürzte hätte, nicht fallen wollte, ging den EWE Baskets die Zeit aus und das Comeback gelang nicht.



Tabelle

PL TEAM PKT
9Veolia Towers Hamburg22:18
10Basketball Löwen Braunschweig22:22
11EWE Baskets Oldenburg20:22
12Bamberg Baskets16:26
13BG Göttingen12:28
14ROSTOCK SEAWOLVES12:28

Nächstes Spiel

So, 03.03.2024, 17:00 Uhr
ALBA BERLIN vs. EWE Baskets Oldenburg

Stimmen zum Spiel

Pedro Calles (Head Coach EWE Baskets Oldenburg): „Zuerst muss ich Braunschweig gratulieren. Sie haben eine sehr gute Leistung gebracht, haben sehr aggressiv gespielt, was nicht überraschend kam, denn das haben sie bereits die gesamte Vorbereitung gemacht. Der Schlüssel war das dritte Viertel, als wir unsere Identität verloren haben, in der Offensive nicht unseren Plan umgesetzt haben und damit einfache Punkte im Fastbreak abgegeben haben. Im letzten Viertel waren wir in der Defensive wieder gefestigter, haben bis zum Ende gekämpft, aber es ist klar, dass wir gemeinsam noch viel Arbeit vor uns haben!

Jesús Ramírez (Head Coach Basketball Löwen Braunschweig): „Ich denke, wir haben das Spiel über die Verteidigung in der zweiten Halbzeit gewonnen. Da haben wir physischer gespielt und wenn wir das machen, dann sind wir gut. Natürlich war klar, dass Oldenburg offensiv sehr gut sein würde und dass sie ihre Plays besser ausführen. Aber wir müssen defensiv einfach fokussierter sein – vor allem zu Hause. Wir werden nicht jedes Mal gewinnen können, wenn wir zu Hause zur Halbzeit 50 Punkte kassieren. Insgesamt sind wir natürlich sehr glücklich über das heutige Event. Was hier heute passiert ist, war unglaublich. Deshalb mein Glückwunsch an alle und auch danke für die Unterstützung. Aber jetzt müssen wir den Fokus schon wieder auf Sonntag richten, wenn wir gegen den MBC spielen.“