wie schwer die Aufgabe am Dienstag wird. Burgos ist nicht nur Titelverteidiger, sondern hat den Titel zwei Mal in Serie gewonnen. Dabei können sich die Spanier auf eine ausgeprägte Heimstärke verlassen, gewannen in den letzten zwei Jahren 14 von 15 Partien vor ihren eigenen Fans.
Die größte Qualität der Spanier dürfte vor allem die Routine sein. Mit Ausnahme von Aleksej Nikolic, der allerdings ebenfalls auf beträchtliche Erfahrung in der slowenischen Nationalmannschaft oder den europäischen Wettbewerben setzen kann, sind alle festen Rotationsspieler mindestens 28 Jahre alt.
Zu den bekanntesten Namen dürfte dabei Topscorer Vitor Benite zählen, der seit vielen Jahren ein verlässlicher Punktelieferant in der spanischen Liga ist und bisher 16,5 Punkte im Schnitt bei 50 Prozent Dreierquote auflegt. Spielmacher Alex Renfroe stand beispielsweise für den FC Barcelona, Bayern München und ALBA BERLIN auf dem Parkett und ist auch mit 35 Jahren noch für 9,5 Punkte, 6,0 Assists und 5,5 Rebounds im Schnitt gut. Auch Spieler wie Tyrus McGee, Suleiman Braimoh oder Dejan Kravic blicken auf große Erfahrung in den stärksten europäischen Ligen zurück.
In der laufenden Saison hat Burgos trotz der großen Qualität allerdings noch nicht ganz in die Erfolgsspur gefunden, steht in der spanischen Liga bei einer Bilanz von 3:5, kassierte in der Basketball Champions League zuletzt eine überraschend deutliche 69:87-Niederlage bei Rytas Vilnius. Besonders die Offensive kommt bei nur 75,5 Punkten im Schnitt noch nicht in Schwung.