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EWE Baskets wollen gegen Ludwigsburger Druck bestehen

06.10.2016

Zwei Partien binnen 48 Stunden, vor dieser Herausforderung stehen die EWE Baskets Oldenburg auch am kommenden Wochenende. Zunächst treten die Oldenburger am Freitag (19 Uhr) bei den MHP RIESEN Ludwigsburg an, am Sonntag (18 Uhr) ist dann die BG Göttingen zu Gast in der großen EWE Arena. Für diese Begegnung sind unter www.ewe-baskets/tickets weiterhin Karten erhältlich.

Ausgangssituation: Noch greifen nicht alle Rädchen bei den EWE Baskets ineinander, die Fortschritte waren am vergangenen Wochenende allerdings deutlich sichtbar. Auch ohne den am Knöchel verletzten Brian Qvale waren die Oldenburger in Ulm über drei Viertel gleichwertig, mussten sich dem noch ungeschlagenen Gastgeber erst im letzten Viertel geschlagen geben.  Gegen Aufsteiger RASTA Vechta dominierte das Team von Headcoach Mladen Drijencic über 30 Minuten, gab den Sieg in den letzten fünf Minuten aber fast noch ab.

In beiden Begegnungen schulterten die Oldenburger Guards und Rickey Paulding einen großen Teil der offensiven Verantwortung. In den kommenden Partien wird sicher ein großes Augenmerk darauf liegen, sich auch am Brett wieder bessere Optionen zu erspielen. Ob dabei auch Center Brian Qvale helfen kann, stand bei der Abreise in Richtung Ludwigsburg noch nicht fest.

Der Gegner: In der vergangenen Saison durften die MHP RIESEN Ludwigsburg sich lange Hoffnungen auf das Heimrecht in der ersten Playoff-Runde machen. Am Ende belegte das Team von Headcoach John Patrick den fünften Platz und schied im Playoff-Viertelfinale aus.

Trotz des Abgangs vieler Schlüsselspieler, sind die Schwaben auch in diesem Jahr ein ernstzunehmender Kandidat für das Heimrecht. Den Riesen gelang es, ihren Kader deutlich tiefer zu besetzen. Bereits 13 Spieler kamen in den drei Begegnungen dieser Saison zum Einsatz. Dabei sticht mit Johannes Thiemann ein junger deutscher Akteur heraus, der in der letzten Saison einer der stärksten Spieler der ProA war. Thiemann erzielte bisher 12 Punkte und 5,7 Rebounds im Schnitt. Zum Führungsspieler der Gastgeber schwang sich in den ersten Begegnungen der frühere Göttinger Alex Ruoff auf, der mit 15,3 Punkten, 4,7 Rebounds und 3,7 Assists seine Allround-Fähigkeiten bewies.

Zahlen zum Spiel: Wenn es einen Lieblingsgegner der EWE Baskets Oldenburg gibt, dann dürfte es Ludwigsburg sein. 28 Partien trugen beide Clubs in der easyCredit BBL gegeneinander aus, 22 Siege konnten die Oldenburger einfahren. Die Bilanz in Ludwigsburg spricht mit 11:3-Erfolgen ebenfalls für die Gäste.

4785 Punkte hat Rickey Paulding bisher in der BBL erzielt. Mit acht weiteren Zählern würde Paulding Tyron McCoy in der seit 1998 geführten Scoring-Liste überholen und auf den fünften Rang klettern.

Schlüssel zum Sieg:
Ballverluste reduzieren: Eine ihrer großen Stärken der vergangenen Saison haben die Oldenburger bisher nicht in die neue Spielzeit übertragen können. Mit 16,3 Ballverlusten pro Partie haben die EWE Baskets noch Probleme das Spiel über 40 Minuten zu kontrollieren. Gegen die aggressiv verteidigenden Ludwigsburger (8,3 Steals im Schnitt), muss in diesem Bereich eine Steigerung erfolgen, um den ersten Auswärtssieg einzufahren.

Eins-gegen-eins-Verteidigung: Kein Team der Liga nimmt pro Partie weniger Versuche aus der Distanz (16) als Ludwigsburg, die Trefferquote (29,2%) zeigt den Grund. Gleichzeitig attackieren die Gastgeber den Korb beständig, treffen hochprozentig und ziehen viele Fouls. Gelingt es den EWE Baskets, den Ludwigsburgern dieses Mittel zu nehmen, rückt ein Auswärtssieg deutlich näher.

Stimme zum Spiel:

Mladen Drijencic (Headcoach): „Wir müssen gut auf die Atmosphäre und den Druck, den die Ludwigsburger ausüben werden, reagieren und wenig Ballverluste produzieren. Zudem müssen wir über 40 Minuten in der Offensive und Defensive konstant agieren.“