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Vorbericht

EWE Baskets Oldenburg - RASTA Vechta

Team und Fans heiß auf stimmungsvolles Derby

16.11.2018

 Bild: Ulf Duda/fotoduda.de

Die Fans der EWE Baskets Oldenburg erwartet eines der stimmungsvollsten und heißesten Spiele der Saison. Zum Derby gegen den überraschend stark in die Saison gestarteten Aufsteiger RASTA Vechta erwarten die Oldenburger eine mit 6.000 Zuschauern ausverkaufte Große EWE ARENA und wollen mit einem Sieg den Platz im Spitzenfeld der easyCredit BBL verteidigen.

Eine bis auf den letzten Platz gefüllte Große EWE ARENA, typische Derbystimmung und die entsprechende Energie, die von den Rängen auf das Parkett überspringt  - es ist der passende Rahmen für die EWE Baskets, um mit einem Sieg wieder in die Erfolgsspur zu kommen und sich im Spitzenfeld zu etablieren. Ein Erfolg, den sich die Oldenburger allerdings hart werden erkämpfen müssen, nicht nur, weil ein Derby wie Head Coach Mladen Drijencic sagt „immer eigene Gesetze“ hat, sondern vor allem, weil der Aufsteiger aus Vechta nach vier Erfolgen am Stück mit einer großen Portion Selbstvertrauen an die Hunte kommt.

Dürfen die ersten Spiele der Erfolgsserie beim Mitteldeutschen BC, gegen die Basketball Löwen Braunschweig und in Crailsheim noch als nötige und zu erwartende Siege im Kampf um den angestrebten Klassenerhalt bezeichnet werden, setzte RASTA am vergangenen Wochenende ein echtes Ausrufezeichen. Gegen die ersatzgeschwächten Gäste von ALBA BERLIN drückte Vechta von Beginn an auf das Tempo, überrannte Berlin zwischenzeitlich und siegte letztlich verdient und ungefährdet mit 80:69.

Mit vier Siegen aus sieben Partien rangieren die Gäste als Siebter in den Playoff-Rängen und nur zwei Plätze hinter den EWE Baskets. Ein wichtiger Faktor für den Erfolgsweg der letzten Wochen ist dabei die Verteidigung, die Braunschweig, Crailsheim und Berlin im Schnitt bei 72 Zählern hielt und dabei auch von viel Energie durch Rollenspieler wie Max DiLeo profitiert.

Individuell ragt derweil besonders ein Duo aus einem starken Kollektiv heraus. TJ Bray und Austin Hollins erzielen gemeinsam 35,6 Punkte im Schnitt und sind damit fast für 50 Prozent aller Punkte (79,9 im Schnitt) der Gäste verantwortlich. Bray überzeugt dabei nicht nur als Scorer (17,9 Punkte), sondern auch als Passgeber (7,4 Assists) und Rebounder (3,9). Hollins steht seinem Teamkollegen zumindest als Scorer (17,6) kaum nach. Dazu kommt auch Forward Seth Hinrichs immer besser in Fahrt, erreicht 11,7 Punkte bei einer Dreierquote von 61,5 Prozent.

Die EWE Baskets werden besonders in der Offensive versuchen, wieder deutlich besser in die Partie zu kommen, als zuletzt in München. Dort gelang es nicht immer, die besten Wurfoptionen zu finden, so gelangten die Gastgeber immer wieder zu einfachen Punkten. In der Verteidigung hatten die Oldenburger hingegen besser agiert, als es 95 Zähler des FC Bayern auf den ersten Blick ausdrückten. So lag Bayern bei der Wurfquote aus Nah- und Mitteldistanz deutlich unter dem eigenen Saisonschnitt, spielte auch ungewöhnlich wenige Assists.

Gegen Vechta hoffen die EWE Baskets nun natürlich darauf, dass alle Rädchen in der Offensive wieder ein Stück besser ineinander greifen, aber auch darauf, dass die Fans der Oldenburger in der Großen EWE ARENA mit vielen gelben Shirts und Trikots aber vor allem auch einer großartigen Heimspielstimmung für die nötige Energie von den Rängen sorgen.



Tabelle

PL TEAM PKT
1FC Bayern München0:0
2EWE Baskets Oldenburg0:0
3ALBA BERLIN0:0
4RASTA Vechta0:0

Nächstes Heimspiel

26.09.2019, 20:30 Uhr
EWE Baskets Oldenburg vs. s.Oliver Würzburg

Stimmen zum Spiel

Mladen Drijencic (Head Coach): „Ein Lokalderby hat immer seine eigenen Gesetze und ist vor dem Spiel schwer zu prognostizieren. Wir wollen unseren Basketball spielen, den Ball gut bewegen, gut in der Offensive und Defensive kommunizieren und als Mannschaft agieren. Ich hoffe, dass unsere Fans mit ihrer Stimmung und vielen gelben Shirts für die richtige Energie in der Arena sorgen.“


Players to watch

Gleich zwei hervorragende Scorer warten mit Austin Hollins und TJ Bray auf Karsten Tadda. Egal, ob der deutsche Nationalspieler Hollins über die Blöcke jagt oder versucht Bray am Spielaufbau zu hindern. Tadda hat am Samstag eine wichtige Rolle.
In München fehlte ein Stück weit das passende Match Up für Philipp Schwethelm, mit dem 1,99 Meter großen Seth Hinrichs könnte dies am Samstag ganz anders sein. Schwethelm muss mit seinem Einsatz und Kampf um den Rebound wie schon die ganze Saison Vorbild für seine Teamkollegen sein.
Der 50/50/90 Club der BBL hat aktuell nur vier Mitglieder, die über 10 Punkte im Schnitt erzielen, Vojdan Stojanovski gehört dazu. Mit 50 Prozent Feldwurfquote, 50 Prozent Dreierquote und 90 Prozent Freiwurfquote ist Stojanovski einer der efiizientesten Schützen der BBL.