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Playdowns: NBBL als Außenseiter nach Gießen

23.03.2018

 Bild: Ulf Duda/fotoduda.de

Das NBBL-Team der Baskets Akademie Weser-Ems steht vor den entscheidenden Wochen der Saison. Am Sonntag (13 Uhr) startet bei den ROTH Energie GIESSEN 46ers die erste Playdown-Runde.  Die zweite Partie, der im Modus best-of-three ausgetragenen Serie, findet dann am 15. April in der Haarenuferhalle statt.

Sollte die Serie an die Baskets Akademie Weser-Ems gehen, wäre der Klassenerhalt perfekt. Geht die erste Playdown-Runde an Gießen, hätten die Oldenburger in einer weiteren Runde die Chance, den Abstieg zu verhindern.

Gegen Gießen muss die Baskets Akademie nach den Ergebnissen der Hauptrunde zunächst als Außenseiter gelten, belegten die Oldenburger doch mit nur drei Siegen den vorletzten Platz ihrer Hauptrunden-Gruppe. Gießen hingegen kämpfte bis zum Ende der regulären Saison um die Playoffs, verpasste den vierten Platz nur knapp und muss so in den Playdowns antreten.

Gleich vier Niederlagen in Serie ließen die Gastgeber noch auf den fünften Platz abrutschen. Hauptgrund dürfte die Verletzung von Topscorer Tim Uhlemann sein, der mit 21,4 Punkten und 10,4 Rebounds im Schnitt bei herausragenden Wurfquoten dominierte, aber in den letzten Partien passen musste. Ohne Uhlemann konnte auch der Einsatz von Bjarne Kraushaar nicht mehr die Wende bringen, der in dieser Saison hauptsächlich bereits in der ProB und der BBL eingesetzt wurde und auch in den ProB-Playoffs gegen Oldenburg überzeugte. In der NBBL legte Kraushaar in seinen sechs Einsätzen 18,2 Punkte, 5,5 Rebounds und 5,2 Assists pro Partie auf.

Die Oldenburger NBBL hingegen hofft, dass eine von unglaublichem Verletzungspech geprägte Saison noch zu einem guten Ende findet. Dafür muss die Mannschaft von Headcoach Artur Gacacev ihre sieben Spiele andauernde Negativserie beenden und dafür vor allem an den offensiven Problemen arbeiten. Nur 56,5 Punkte erzielte die Baskets Akademie im Schnitt.

„Uns erwartet eine schwere Aufgabe, in die wir hoffentlich mit guter personeller Besetzung gehen können. Wir arbeiten hart an unseren offensiven Problemen. Unser Team hat nicht einen herausragenden Scorer, wir müssen uns über gutes Zusammenspiel und viele unterschiedliche Optionen die Punkte erarbeiten. Bei Gießen gilt es vor allem die starken Guards zu stoppen“, blickt Headcoach Artur Gacaev voraus.