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"StreetBaskets4Life" - das Integrations-Programm der Baskets Akademie Weser-Ems e.V.

07.11.2017

Basketball bringt Menschen zusammen – dieser Prämisse folgend baut der Baskets Akademie Weser-Ems e.V. sein regionales Engagement mit großem Aufwand weiter aus. Unter dem Slogan „StreetBaskets4Life“ soll über den Basketballsport die Integration der Flüchtlinge in der Region gefördert und vorangetrieben werden.

Dazu startet im kommenden Frühjahr und Sommer an den Standorten Bad Zwischenahn, Oldenburg, Rastede und Westerstede ein Trainingsprogramm mit anschließender Turnier-Serie, bei der es zwar sportliche Gewinner geben wird - im Vordergrund steht jedoch, gemeinsam etwas zu schaffen: Wenn die Integration gelingt, haben alle gewonnen!

 

„Basketball hat eine sehr hohe integrative Kraft! Mit unserer Baskets Akademie Weser-Ems leben und erleben wir das jeden Tag aufs Neue“, sagt Hermann Schüller, Initiator und Ideengeber für StreetBaskets4Life. „Es ist einfach wunderbar, wie gerade dieser Sport aus unterschiedlichen Menschen ein eingeschworenes Team formt. Das ist das Besondere am Basketball, weil er von seiner Spielanlage her das Integrative bereits in sich trägt: Alle greifen an und alle verteidigen.“

 

Daher hat es sich der Baskets Akademie Weser-Ems e.V. zum Ziel gesetzt, mit hohem materiellen und personellen Aufwand einen gesellschaftlichen und gemeinnützigen Beitrag zum Thema Integration zu leisten. An allen vier Standorten gibt es ca. 300 jugendliche Flüchtlinge. Um die Turnierserie austragen zu können, entstehen in Bad Zwischenahn, Oldenburg, Rastede und Westerstede vier Streetball Courts, die auch für Freizeitsportler zugänglich sein werden.

Die drei Gemeinden außerhalb Oldenburgs stellen die Flächen für die Courts zur Verfügung, in Oldenburg soll der vierte Court auf dem Gelände in der Maastrichter Straße entstehen. Federführend ist der Baskets Akademie Weser-Ems e.V., der sich unterer anderem um Ausstattung und Equipment, die Korbanlagen und die Court Designs kümmert aber auch um die Organisation des Trainingsprogramms sowie um das Management der Turniere.

 

Die Teilnahme bei „StreetBaskets4Life“ setzt ein Alter von 10 bis 16 Jahren voraus, es wird jeweils ein Programm für Jungen und für Mädchen geben. Die Teams bestehen aus drei Spielern plus Auswechselspieler. Die Besonderheit bei „StreetBaskets4Life“: Die Mannschaften werden aus Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund gebildet. Vorkenntnisse sind für die Spieler dabei nicht erforderlich. Denn: In einer Trainingsphase, die im Mai stattfinden wird, erlernen die Jugendlichen die Grundlagen des Spiels unter Anleitung der Übungsleiter aus den Vereinen vor Ort und dank ausgefeiltem Trainingskonzept der Baskets Akademie Weser-Ems.

 

Herausragendes regionales und integratives Engagement - dafür steht der Baskets Akademie Weser-Ems e.V. bereits seit vielen Jahren. So wurde beispielsweise das langjährige BIG-Projekt (Basketball integriert Oldenburg) vom damaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck im Rahmen der bundesweiten „Sterne des Sports“-Kampagne ausgezeichnet.

Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt von der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Prof. Dr. Thomas Alkemeyer von der Fakultät für Sport und Soziologie wird „StreetBaskets4Life“ mit seinen Mitarbeitern zur Seite stehen. Die Untersuchungen der Uni Oldenburg sollen später veröffentlicht werden.

Weitere Informationen unter:

www.streetbaskets4life.de