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Schlagzeilen der EWE Baskets

#ICYMI – Die Geschichte(n) des Spiels

15.04.2019

 Bild: Ulf Duda/fotoduda.de

Unsere neue Statistik-Serie immer montags nach einem Spiel: #ICYMI - eine Abkürzung aus der Social-Media-Welt: "In Case You Missed It" bedeutet übersetzt: "Falls Du es nicht mitbekommen hast".

Wie hochwertig die Konkurrenz in der easyCredit BBL geworden ist, war auch am Samstag wieder zu erleben. Die EWE Baskets benötigten gegen medi bayreuth eine Steigerung in der zweiten Halbzeit, um sich am Ende einen doch souveränen und verdienten Sieg zu sichern.

Wir blicken noch einmal zurück auf die Geschichte(n) des Spiels, einen Spieler aus der zweiten Reihe, der zum entscheidenden Faktor wurde, die Gründe für die Steigerung der zweiten Halbzeit und eine selten gesehene Zahl an Freiwürfen.

Der unerwartete Matchwinner

- Es war ein Moment, der zum negativen Wendepunkt hätte werden können.  Gut drei Minuten vor dem Ende (Spielstand 80:74) musste nach Rasid Mahalbasic, der gegen Bayreuth seinen 1.000 Punkt in der BBL erzielte, auch Nathan Boothe mit fünf Fouls das Parkett verlassen. 

- Head Coach Mladen Drijencic gab Marcel Keßen das Vertrauen und schickte seine Nummer 15 auf das Parkett, die Gäste aus Bayreuth versuchten in der Folge das vermeintliche Mismatch zu attackieren.

- Keßen aber bewies sich, wurde zum Matchwinner seines Teams: Auf einen gesicherten Rebound folgten zwei verwandelte Freiwürfe und mehrere starke Verteidigungssequenzen, die mit zwei Steals endeten. In den letzten Sekunden belohnte sich Keßen nach einem erzwungenen Offensivrebound mit zwei weiteren Zählern von der Freiwurflinie, erhielt Sprechchöre der Fans und viel Respekt von Trainer und Teamkollegen.

Rebounds als Schlüssel zum Sieg

- 17:21 lautete das Reboundverhältnis aus Oldenburger Sicht zur Halbzeit.

- Acht Abpraller sicherte sich Bayreuth, erzielte im zweiten Viertel 13 von 19 Punkten aus zweiten Wurfchancen.

- Ein Bild, das die EWE Baskets in der zweiten Halbzeit korrigierten: 19:15 lautete die Bilanz nach der Pause. Die Gastgeber sicherten sich sechs Offensivrebounds, Bayreuth erhielt nur noch vier          weitere zweite Chancen.

Freiwurffestival

- 66 Freiwürfe nahmen Oldenburg und Bayreuth am Samstag kombiniert – höchster Wert in einem Spiel der EWE Baskets in dieser Saison

- 57 waren es zuvor nach zweimaliger Verlängerung gegen Ulm, aber auch in den Heimspielen gegen Braunschweig und Bamberg

- 40 Freiwürfe für Oldenburg sind ebenfalls Saisonrekord, der Höchstwert in der BBL liegt bei 55 (Bamberg im Spiel gegen Ludwigsburg)

- Die meisten Freiwürfe in einer Partie verwandelten die EWE Baskets beim 113:62 gegen Hagen im November 2012, es waren 40 Treffer bei 62 Versuchen.