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Schlagzeilen der EWE Baskets

#ICYMI - Die Geschichte(n) des Spiels

22.03.2021

 Bild: Ulf Duda

Unsere statistische Nachbetrachtung zum Spiel: #ICYMI - eine Abkürzung aus der Social-Media-Welt: "In Case You Missed It" bedeutet übersetzt: "Falls Du es nicht mitbekommen hast".

Im Heimspiel gegen RASTA Vechta zeigten die Oldenburger ab der ersten Sekunde eine konsequente und überlegene Vorstellung und beschritten damit einen im Saisonverlauf eher ungewöhnlichen Weg. Großen Anteil hatte mit Karsten Tadda einmal mehr ein Spieler, der auch ohne erzielte Punkte eine Partie enorm beeinflussen kann.

- 63 Punkte sammelten die Oldenburger in der ersten Halbzeit und spielten dabei die vielleicht konsequentesten ersten 20 Minuten der Saison. Nur einmal erzielten die EWE Baskets mehr Punkte, 64 Zähler waren es gegen Würzburg. Zum siebten Mal erzielte die Mannschaft von Head Coach Mladen Drijencic 50 Punkte oder mehr bis zur Pause.

Wie stark die Halbzeit im Saisonvergleich war, zeigte sich vor allem an 27 Punkten Vorsprung (63:36) nach 20 Minuten – Oldenburger Bestwert der Saison. Gegen Chemnitz (+23) und Würzburg (+23) hatten die EWE Baskets ebenfalls mit über 20 Punkten Vorsprung geführt.

Insgesamt hatte die Mannschaft von Head Coach Mladen Drijencic im Saisonverlauf in der ersten Halbzeit eher Probleme, führte nur in 11 von 24 Spielen zur Halbzeit und lag zehn Mal zurück. Die EWE Baskets sind bisher also eher Spätstarter.

- Bei der Suche nach den Gründen für eine starke Leistung in der ersten Halbzeit geht der Blick vor allem auf Karsten Tadda, der mit Edgar Sosa den Topscorer der Gäste regelrecht entnervte. In drei seiner ersten vier Spiele, gegen Bonn (30), München (24) und Ulm (20) hatte der nachverpflichtete Sosa über 20 Punkte erzielt und dabei fast 15 Würfe im Schnitt genommen.

Tadda bearbeitete seinen Gegenspieler allerdings so intensiv, dass er kaum in Ballbesitz kam und nie ohne Druck agieren konnte. Sosa warf nur drei Mal auf den Korb, erzielte vier Punkte, spielte nur einen Assist, erlaubte sich allerdings drei Ballverluste, zwei davon Offensivfouls gegen Karsten Tadda.

Der Oldenburger Verteidigungsminister allerdings war nicht nur im Duell mit Sosa präsent, sondern zeigte mit drei Rebounds, vier Assists und einem Steal eine starke Vorstellung, ohne einen Punkt zu erzielen.

- Doch Tadda ist nicht der einzige Spieler im Oldenburger Kader, der im Hintergrund eine starke Saison spielt und sich zuletzt noch einmal deutlich steigerte. 14,2 Punkte legte Braydon Hobbs in den fünf Partien nach dem Nationalmannschaftsfenster auf, verwandelte dabei 19 von 28 Dreiern (67,5 Prozent).

Mit 8,1 Punkten, 47,1 Prozent Dreierquote, 3,6 Assists und einer Effektivität von 11,4  in nur knapp 17 Minuten Spielzeit zeigt Hobbs die vielleicht stärksten Leistungen seit seinem ersten BBL-Jahr in Gießen.