Tickets
Fanshop
Spielplan
Kader

NEWS

Schlagzeilen der EWE Baskets

#ICYMI - Die Geschichte(n) der Saison

29.05.2021

 Bild: Ulf Duda

Unsere statistische Nachbetrachtung zum Ende der Saison: #ICYMI - eine Abkürzung aus der Social-Media-Welt: "In Case You Missed It" bedeutet übersetzt: "Falls Du es nicht mitbekommen hast".

Die Saison endete mit dem bitteren Geschmack der Niederlage in den Playoffs gegen Ulm, zuvor hatten die Oldenburger in der Hauptrunde viele bemerkenswerte Geschichten geschrieben. Mit  der drittbesten Bilanz der Club-Geschichte bestätigten die EWE Baskets ihre Stellung als eines der Spitzenteams und agierten offensiv auf ganz hohem Niveau. Im Mittelpunkt stand dabei erneut Kapitän Rickey Paulding, aber auch Keith Hornsby spielte eine besondere Saison.

- Die EWE Baskets erspielten sich die 17. Playoff-Teilnahme der Club-Geschichte, es waren die neunten Playoffs in Serie. Dabei gingen die Oldenburger zum achten Mal mit Heimrecht in die entscheidende Phase der Saison. Die Bilanz von 50:18 Punkten ist die drittbeste Bilanz der Club-Geschichte hinter den Spielzeiten 18/19 (56:12) und 15/16 (54:14).

Dabei zeigte sich die Auswirkung der fehlenden Fans auch in der Bilanz der EWE Baskets. Mit 13:6 Siegen sammelten die Oldenburger inklusive Playoffs die beste Auswärtsbilanz ihrer Geschichte  und stellten den Wert der Saison 2018/2019 ein.

In der Großen EWE Arena sammelten die EWE Baskets insgesamt sechs Heimniederlagen. Ein Wert, der zuletzt 2014/2015 schwächer war, als die Oldenburger sieben Heimspiele verloren. Die höchste Zahl an Heimniederlagen (8) stammt aus der Saison 2001/2002, der letzten Saison mit einer negativen Heimbilanz.

Zum neunten Mal schieden die EWE Baskets im Viertelfinale der Playoffs aus, acht Mal erreichten die Oldenburger das Halbfinale und standen drei Mal im Finale. Schaut man auf die vergangenen zehn Jahre, wird die Bilanz noch ein Stück besser. Bei neun Playoff-Teilnahmen stand fünf Mal (2013,2014, 2017, 2019, 2020) der Einzug ins Halbfinale, 2013 und 2017 ging es dabei bis ins Finale.

- Auch wenn die offensive Effizienz in den letzten Wochen der Hauptrunde und in den Playoffs nachgelassen hat, bildeten die EWE Baskets ein herausragendes Offensivteam. 91,3 Punkte erzielten die Oldenburger, keine Mannschaft der BBL erreichte mehr Zähler. 41,1 Prozent Dreierquote (2.) und 50,2 Prozent Feldquote (2.) sind ebenfalls herausragend. Dazu spielten die EWE Baskets 22 Assists erlaubten sich nur 11 Ballverluste. Das Assists/TO-Ratio von 2 ist der beste Wert in der BBL-Geschichte.

In der Hauptrunde traf die Mannschaft von Head Coach Mladen Drijencic 402 Dreier keinem Team der BBL gelang dies zuvor. Angesichts des frühen Ausscheidens in den Playoffs werden die Oldenburger (436 Dreier insgesamt) den Saisonrekord von ALBA BERLIN von 479 Dreiern (2017/2018) nicht mehr knacken. Diese Werte sind aber ebenso Club-Rekorde wie 41,1 Prozent Dreierquote

- Nach einer starken Hauptrunde rückte Rickey Paulding in den Playoffs noch einmal stärker in den Fokus. Mit 16,3 Punkten liegt der Kapitän hier momentan auf dem vierten Platz der Topscorer. Bewertet man die gesamte Saison bleibt der achte Platz mit 15,5 Punkten und 49,9 Prozent Trefferquote aus dem Feld weiterhin sehr bemerkenswert.

Mit diesen Werten ist Paulding ganz nah an der Meistersaison 2008/2009, in der ihm 15,6 Punkte und 50,4 Prozent Trefferquote gelangen. Seinen besten Punkteschnitt erreichte Paulding in der Saison 2016/2017 (16,1), die höchste Trefferquote 2015/2016 (51,1 Prozent).

Keith Hornsby reihte sich als einziger Spieler der BBL in den 50/50/90 Club ein. Der Guard erzielte 14,4 Punkte und erreichte dies mit 50,9 Prozent Dreierquote, 53,2 Feldquote und 90,3 Freiwurfquote.

Mit der Dreierquote von 50,9 Prozent ist Hornsby nicht nur der beste Dreierschütze der BBL-Saison, sondern auch der Club-Geschichte. Die 87 getroffenen Dreier wurden nur jeweils zwei Mal von Julius Jenkins und Rickey Paulding übertroffen. Den Club-Rekord hält der Oldenburger Kapitän aus der Saison 2008/2009 (106).