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Lok Bernau - Baskets Akademie Weser-Ems 80:76

30.09.2017

 Bild: Ulf Duda/fotoduda.de

Die Baskets Akademie Weser-Ems/Oldenburger TB ist auch am zweiten Spieltag ohne Sieg geblieben. Das stark ersatzgeschwächte Oldenburger ProB-Team zeigte eine starke Leistung und hielt die Partie bis in die letzten Minuten offen. Am Ende siegte Lok Bernau aber mit 80:76. Topscorer der Gäste wurde Philip Zwiener mit 23 Punkten.

Spielverlauf:

Die Vorzeichen standen für Headcoach Artur Gacaev vor der Partie in Bernau nicht günstig. Marcel Keßen und Haris Hujic verstärkten das Profi-Team in Göttingen, während Marko Bacak nicht einsatzfähig war. So blieben mit Till Isemann und Philip Zwiener nur zwei einsatzfähige Spieler für die großen Positionen. 

Die Oldenburger zeigten sich aber zunächst wenig beeindruckt, bereiteten den Gastgebern mit ihrer Zonenverteidigung immer wieder Probleme und blieben im ausgeglichenen ersten Viertel immer auf Schlagdistanz. Kevin Wohlrath sorgte dann mit acht Punkten binnen kürzester Zeit für die Führung nach zehn Minuten (25:20). Bernau offenbarte ab Beginn des zweiten Viertels Probleme in der Offensive, erzielte nur drei Punkte in fünf Minuten und die Gäste zogen davon (34:23).

Kurz nach der Halbzeit wurden die Foulprobleme dann allerdings groß. Till Isemann kassierte bereits sein viertes Foul und musste in der Folge auf die Bank. Nun fehlte der Baskets Akademie vor allem in der Offensive ein wichtiges Element im Spiel. Die Mannschaft von Artur Gacaev verteidigte aber zunächst den Vorsprung, Piet Niehus traf mit Ende des dritten Viertels von der Mittellinie zum 68:60. 

Im letzten Viertel ging den Oldenburgern, die nur mit sieben Spielern rotieren konnten, dann aber die Kraft aus. Fünf Minuten vor dem Ende glich der starke Dexter Werner (24 Punkte) zum 74:74 aus. Bei beiden Mannschaften wollte nun in der Offensive wenig gelingen, die größeren Kraftreserven und der Heimvorteil entschieden das Spiel aber für Bernau.

Stimme zum Spiel:

Artur Gacaev: „Ich bin mit der Leistung meines Teams zufrieden, auch wenn heute sicher mehr drin war. Wir haben trotz der personellen Probleme und einer nicht einfachen Trainingswoche einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht. Die Foulbelastung auf den großen Positionen war angesichts der dünnen Personaldecke dann aber nicht mehr zu kompensieren. Die Kraft hat das Spiel gegen uns entschieden.“

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