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Oettinger Rockets - EWE Baskets Oldenburg 74:94

03.10.2017

 Bild: Jacob Schroeter

Die EWE Baskets Oldenburg haben auch das zweite Auswärtsspiel der Saison erfolgreich gestaltet. Bei den Oettinger Rockets feierten die Oldenburger einen nie gefährdeten 94:74-Erfolg. Rickey Paulding wurde mit 23 Punkten zum Topscorer.

Spielverlauf: Während beim Saisonauftakt noch drei Neuzugänge das Team getragen hatten, übernahm Kapitän Rickey Paulding in Erfurt zunächst für die Gäste. Mit seinem bereits siebten Punkt  stellte Paulding aus der Distanz auf 7:2 und die Oldenburger setzten nach. 15:4 stand es nach wenigen Minuten, die Gastgeber hatten offensiv vor allem am Brett große Probleme. Die EWE Baskets hingegen trafen aus der Distanz zunächst gut und gingen mit einem 24:12 in die erste Pause.

In der Folge agierten die Gäste aber mit weniger Konzentration, die kleinen Fehler im Spiel häuften sich und die Oettinger Rockets verkürzten auf 18:24. Headcoach Mladen Drijencic bat zur Auszeit und die Oldenburger reagierten. Tempo und Intensität kehrten zurück und kurze Zeit später erhöhten Bryon Allen per Korbleger und Mickey McConnell aus der Distanz auf 37:21. Die Gastgeber aber bissen sich bis zur Halbzeit fest. 46:37 lautete der Spielstand nach 20 Minuten, der überragende Rickey Paulding hatte zu diesem Zeitpunkt bereits 21 Punkte auf dem Konto.

Die Oldenburger begannen nach Wiederbeginn defensiv konzentriert und hatten in Rasid Mahalbasic einen umsichtigen Center, der das Doppeln der körperlich unterlegenen Rockets mit öffnenden Pässen bestrafte und für freie Distanzwürfe sorgte. Mickey McConnell erzielte mit seinem vierten Dreier das 56:37. Den EWE Baskets gelang es aber noch nicht, den Rhythmus über 40 Minuten zu erhalten, ein 7:0-Lauf der Gastgeber verkürzte den Vorsprung auf 14 Punkte. Dino Dizdarevic stellte kurze Zeit später gar auf 56:66.

Karsten Tadda erhöhte kurz nach Beginn des letzten Viertels aus der Distanz aber wieder auf 71:56. Die EWE Baskets verpassten es in der Folge durch kleine Fehler sich endgültig abzusetzen, hatten aber immer die richtige Antwort parat. Spätestens als Rasid Mahalbasic mit einem No Look-Pass über den eigenen Kopf Karsten Tadda fand und der zum 84:70 traf, war die Partie drei Minuten vor dem Ende entschieden. Maxime De Zeeuw sorgte mit zwei Distanztreffern für die standesgemäße Höhe des Erfolgs.

Gründe für den Sieg:

Überlegenheit am Brett: Die Verletzungsprobleme und die körperliche Unterlegenheit der Gastgeber machten sich von Beginn an bemerkbar. So trafen die Oettinger Rockets nur 38 Prozent ihrer Versuche aus Nah- und Mitteldistanz, während die EWE Baskets effektiv am Brett abschlossen (64 Prozent). Zudem gewannen die Gäste das Reboundduell mit 36:31.

Variabilität in der Offensive: Die Optionen im Oldenburger Spiel erwiesen sich für die Gastgeber als zu groß. Ob am Brett oder aus der Distanz, die EWE Baskets fanden immer wieder offene Würfe. Dabei scorten neben Paulding und Mahalbasic auch Bryon Allen (20 Punkte, 8 Assists, 6 Rebounds), Mickey McConnell (14 Punkte, 6 Assists) und Maxime De Zeeuw (11 Punkte, 5 Rebounds) zweistellig.

Die Topspieler:

Rickey Paulding: Im ersten Spiel hatte sich der Oldenburger Kapitän im Scoring noch zurückgehalten, in Erfurt übernahm Paulding das Spiel sofort. Zehn Punkte in den ersten Minuten, 21 Zähler bis zur Halbzeit. Die Nummer 23 trug seine Mannschaft bis zur Pause.

Rasid Mahalbasic: Headcoach Mladen Drijencic hatte vor der Partie das Doppeln der Gastgeber erwartet und die Passfähigkeiten seines Centers angesprochen. Mahalbasic fand immer wieder seine Mitspieler, dominierte unter dem Brett und legte mit 11 Punkten, neun Assists und acht Rebounds beinahe ein Triple-Double auf.

Die nächste Partie: 

Am Sonntag (15 Uhr) erwarten die EWE Baskets Oldenburg zum ersten Heimspiel der Saison Science City Jena. Tickets sind unter www.ewe-baskets.de/tickets erhältlich.