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 Showdown am Haarenufer: "Endspiel" um Playoff-Ticket gegen Itzehoe

22.02.2018

Am Samstagabend erwartet die Baskets Akademie Weser-Ems in der Haarenuferhalle die Itzehoe Eagles. (Foto: Ulf Duda)

Es gibt sicherlich ungünstigere Konstellationen für ein Team, um in den Schluss-Akt der Hauptrunde zu gehen. Am 22. Spieltag der ProB empfängt die Baskets Akademie Weser-Ems den Tabellen-Siebten Itzehoe Eagles. Die Mannschaft von Coach Artur Gacaev - vor dem letzten Spieltag Siebter - hat es selbst in der Hand und kann mit einem Heimsieg am Samstagabend in der Haarenuferhalle (Tipoff 19.30 Uhr) das Playoff-Ticket buchen.

 

Aber selbst bei einer Niederlage wäre die Qualifikation für die K.o.-Runden noch möglich. Sollte Wolfenbüttel, das sich mit einem Sieg noch von Rang 6 auf einen vorderen Tabellenplatz das Heimrecht für die Playoffs erspielen könnte, zeitgleich das neuntplatzierte Wedel schlagen, wären die Oldenburger ebenfalls im Kampf um die Meisterschaft im Rennen. Alle Partien des letzten Spieltags werden zeitgleich ausgetragen.

 

In der Hinrunde hat die Baskets Akademie in Itzehoe gewonnen. Somit wäre im Falle eines Heimsiegs der direkte Vergleich auf Oldenburger Seite. Dennoch: Der Showdown am Haarenufer wird alles andere als ein Spaziergang werden. Itzehoes Spielweise ist schwer auszurechnen, weniger teamorientiert sondern auf individuelle Stärken seiner Spieler vertrauend.

 

Das heißt: Erwischen Eagles-Topscorer wie Josh Wilcher (19,3 Punkte), Kaimyn Priutt (15,0) und Frederik Henningsen (14,3) einen guten Tag, dann kommt viel Arbeit auf die Defensive der Baskets Akademie zu. Von entscheidender Bedeutung für den Spielverlauf dürfte das 1. Viertel werden. Itzehoe geht stets mit viel Schwung in die ersten Spielminuten. In den letzten fünf Partien erzielten die Eagles in den ersten zehn Minuten 27,4 Punkte im Schnitt. Zudem ist Itzehoe nicht nur in der Kategorie „Rebounds gesamt“ Liga-Spitze. Kein anderes Team in der ProB Nord hat so viele Offensiv-Rebounds geholt wie die Eagles. Der Schlüssel zum Erfolg liegt somit gerade in der Frühphase der Begegnung auf intensiver Verteidigung und der Kontrolle des Rebounds unter dem eigenen Brett.

 

Optimistisch stimmt Gacaev, dass Oldenburg das Hinspiel mit nur acht Spielern gewonnen hatte. Der verletzte Robert Drijencic wird der Baskets Akademie weiterhin fehlen, auch hinter Armin Musovic‘ Einsatz gegen den Tabellenachten steht noch ein Fragezeichen. Marko Bacak, der sich mit einer Erkältung herumplagen musste, wird dabei sein. Marcel Keßen, der letzte Woche auf Schalke nach seiner Verletzung wieder ins Spielgeschehen eingegriffen hatte, bekam von Coach Gacaev im ersten Teil der Woche eine kleine Trainingspause verordnet, damit er gegen Itzehoe möglichst ausgeruht zu Werke gehen kann.

 

„Das wird ein sehr emotionales und interessantes Spiel werden. Da prallen Gegensätze aufeinander. Itzehoe besticht mit guten Einzelspielern, die schwer zu kontrollieren sind. Wir sind sehr Team orientiert“, sagt Artur Gacaev. „Wir haben oft Schwächen beim Defensiv-Rebound, den müssen wir aber gerade gegen Itzehoe kontrollieren. Ich zähle auf die lautstarke Unterstützung unserer Fans!“

 

Einen Vorverkauf zum Spiel gibt es nicht. Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor dem Spiel. Um längere Wartezeiten beim Einlass zu vermeiden, werden die Zuschauer gebeten, möglichst frühzeitig zur Haarenuferhalle zu kommen. Zudem sollte bedacht werden, dass am Haarenufer nur sehr wenige Parkplätze zur Verfügung stehen.