Was Unternehmen von romantischen Dates lernen können!

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Zwischen Fußgängerzone und Hauptbahnhof liegt sie, eine der Kreativ-Werkstätten Oldenburgs: Konsum-Grafik. Die 8. Unternehmerrunde in den Büros der Werbeagentur war für den „Basketball Business Club“, dem Zusammenschluss der EWE Baskets-Sponsoren, fast so etwas wie ein Heimspiel.

Denn: Seit 2003 haben die EWE Baskets Oldenburg zusammen mit Konsum-Grafik 841 Projekte umgesetzt. Dazu zählen Publikationen wie das „Yearbook“ in einer Auflage von über 100.000 Stück, das die Fans der EWE Baskets jedes Jahr im September zum Saisonstart der Basketball Bundesliga auf mehr als 60 Seiten über den Club und vor allem das Team informiert. Oder die „Gametime“, das Hallenmagazin als digitaler Begleiter rund um die Heimspiele in der Großen EWE Arena.

Am Donnerstagabend begrüßten Hermann Schüller, geschäftsführender Gesellschafter der EWE Baskets, und Ulf Peters, Geschäftsführer und Inhaber von Konsum-Grafik, in der Osterstraße 16 die Gäste - allesamt Partner und Sponsoren der EWE Baskets - zum Thema: „Modernes Marketing ist wie Dating – was KMUs vom romantischen Kennenlernen und Zusammenbleiben lernen können“.

„Wer ein Produkt an den Mann bringen will, kommt an einer Werbeagentur nicht vorbei“, sagte Hermann Schüller bei der Begrüßung der Gäste. Ulf Peters nahm die Zuhörer seines Vortrags dann mit auf eine Reise durch mehrere Jahrzehnte Werbung und vermittelte anschaulich und pointenreich, wie dramatisch sich die Ansprache des Kunden verändert hat. Oftmals werde heutzutage in der Werbung kein Produkt mehr vordergründig verkauft. Vielmehr gehe es um die Idee, die hinter einem Produkt stehe und um dessen Wirkung und Nutzen für den Kunden.

Werbung muss nicht immer monumental und gewaltig daher kommen. Peters zeigte auf, dass auch ein 17-jähriger Fan der Rock-Band „Kiss“ mit schlecht sitzenden Haaren auf dem Dating-Markt Erfolg mit seiner Anzeige haben könne, wenn er denn nur seine Botschaft zielgenau und klar formuliere und den richtigen Kommunikations-Kanal nutze.

Überfrachtete Prospekte und Anzeigen, die keine klare Botschaft transportieren, seien demnach passé. Zeitgemäße Werbung verlaufe in der Konzeption zunächst in drei Schritten, so Peters: das eigene Bedürfnis, das Ziel festlegen, dann die Marke definieren und den Markt analysieren. Erst dann setze im Team der kreative Part, das sogenannte „Creative Planning“ ein: die Ideenfindung, aus der dann das Konzept entstehe und dem Agentur-Kunden das fertige Werbe-Produkt übergeben werden könne.

Oder wie Peters es ausdrückt: „Wir bei Konsum-Grafik sind immer auf der Suche nach der „Superidee“!“