Freilos verpasst – doch mit viel Selbstvertrauen in die Playoffs

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Die EWE Baskets Oldenburg haben die Gruppenphase der Basketball Champions League mit einer starken Leistung abgeschlossen. Die Oldenburger besiegten Openjobmetis Varese mit 78:53 und schließen die Gruppe C auf dem dritten Platz ab.

Mit einer überzeugenden Leistung haben die EWE Baskets am Dienstagabend keinen Zweifel am Heimsieg im letzten Gruppenspiel der Basketball Champions League gelassen. Bereits zur Halbzeit führten die Oldenburger  gegen Varese deutlich mit 39:22 und entschieden die Partie früh im dritten Viertel endgültig. Damit schließt die Mannschaft von Headcoach Mladen Drijencic die Gruppenphase mit 10:4 Siegen ab.

In der zweiten Halbzeit ging dann frühzeitig der Blick auf die Spielstände der anderen Partien, die Hoffnungen auf ein Freilos in der ersten Playoff-Runde erfüllten sich indes nicht. Tabellenführer ASVEL Lyon Villeurbanne unterlag bei Muratbey Usak Sportif, während Neptunas Klaipeda knapp bei Rosa Radom gewann. Somit stehen am Ende gleich drei Mannschaften punktgleich an der Spitze der Gruppe C, im Dreiervergleich dieser Teams belegen die Oldenburger aber nur den dritten Platz. Somit geht die Basketball Champions League für die EWE Baskets in der ersten Playoff-Runde weiter, die am 7./8. und 21./22. Februar ausgetragen wird. Die Auslosung findet am Freitag statt.

In der Partie gegen Varese hatten die Oldenburger, die ohne den angeschlagenen Chris Kramer antreten mussten, nur in der Anfangsphase Probleme, sich auf die Zonenverteidigung der Gäste einzustellen. Es war Dennis Kramer, der seinem Team den nötigen Schwung gab. Sechs Punkte erzielte Kramer in Serie und brachte die Gastgeber mit 18:12 in Führung. Der Oldenburger Topscorer Vladimir Mihailovic (15 Punkte) erhöhte auf 21:12 nach dem ersten Viertel.

Die EWE Baskets zwangen die Gäste immer wieder zu Ballverlusten, insgesamt sollten es 21 werden und zogen früh im zweiten Abschnitt durch einen Distanzwurf von Frantz Massenat auf 30:16 davon. Ein Rückstand, von dem die Italiener sich nicht mehr erholen sollten. Kurz vor der Halbzeit erhöhte Dirk Mädrich per Dreier auf 39:21.

Das dritte Viertel wurde dann zur Show von Brian Qvale, der in der ersten Halbzeit mit Foulproblemen zu kämpfen hatte. Nach Wiederbeginn war Qvale dann von der Verteidigung nicht mehr mit legalen Mitteln zu stoppen und erzielte gleich 12 Zähler im dritten Abschnitt. Der Vorsprung der Gastgeber wuchs so auf bis zu 28 Zähler, während Headcoach Mladen Drijencic die Spielzeit im Team verteilen konnte. Am Ende erreichte jeder Spieler über zehn Minuten Einsatzzeit und brachte sich auf das Scoreboard.
Bild: Ulf Duda/fotoduda.de