EWE Baskets halten Kurs auf zweiten Platz

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Die EWE Baskets haben in der Basketball Champions League Kurs auf den zweiten Platz in der Gruppe C gehalten und bleiben im Jahr 2017 weiter ungeschlagen. Bei PAOK Thessaloniki gewannen die Oldenburger mit 82:79.

Mit einer über weite Strecken dominanten Vorstellung haben die EWE Baskets in der Basketball Champions League den neunten Sieg gefeiert. Bis zu 23 Punkte betrug der Vorsprung der Gäste im dritten Viertel, die so auch einen deutlich verlorenen letzten Abschnitt verkraften konnten. Die Oldenburger verteidigten so die gute Ausgangsposition in der Gruppe C und können sich mit einem Heimsieg gegen Varese am kommenden Dienstag (18 Uhr) weiterhin ein Freilos in der ersten Runde der Playoffs erspielen. Topscorer wurden Dirk Mädrich und Rickey Paulding mit jeweils 15 Punkten.

Zunächst hatten die Gäste nicht mit der nötigen Energie begonnen. Thessaloniki punktete in den ersten Minuten immer wieder über Keith Clanton und erarbeiteten sich Vorteile im Rebunding. 4:11 lagen die Oldenburger schnell zurück, bevor Rickey Paulding den EWE Baskets mit einem schweren Dreier Selbstvertrauen gab. Dirk Mädrich war es dann, der mit zwei Treffern aus der Distanz binnen kurzer Zeit für den Ausgleich sorgte (17:17).

Das Team  von Headcoach Mladen Drijencic verteidigte nun stark und erzwang immer wieder Turnover der Gastgeber. Chris Kramer war es, der für die erste Führung der Gäste sorgte (26:24), in der ersten Halbzeit prägten aber vor allem Vladimir Mihailovic und Dirk Mädrich das Oldenburger Offensivspiel. Mihailovic traf zum 30:24, Mädrich erhöhte aus der Distanz auf 33:24. Selbst ein kurzer Lauf der Gastgeber brachte die EWE Baskets nicht aus dem Konzept, die mit einem 37:30-Vorsprung in die Kabine gingen.

Aus der Halbzeit kamen die Gäste dann mit hoher Energie und großer Konzentration. Philipp Schwethelm und Dirk Mädrich eröffneten für die Oldenburger aus der Distanz, Rickey Paulding erhöhte ebenfalls von der Dreierlinie auf 48:32. Was auch immer die Gastgeber in dieser Phase versuchten, die EWE Baskets hatten die Antwort. Die Mannschaft von Headcoach Mladen Drijencic kontrollierte die Schlüsselspieler von Thessaloniki und konnte das Duell an den Brettern gegen das beste Rebounding-Team der Basketball Champions League nun auch ausgeglichen gestalten. Als Chris Kramer knapp fünf Minuten vor dem Ende des dritten Viertels auf 57:34 erhöhte, schien die Begegnung entschieden.

In den folgenden Minuten suchten die Gäste aber zu leichtfertig den Abschluss, erlaubten sich unkonzentrierte Ballverluste und gaben PAOK so die Chance wieder in die Partie zu kommen und bis zum Viertelende auf 45:58 zu verkürzen. Thessaloniki übte nun großen Druck in der Verteidigung aus, den die Oldenburger zunächst kontern konnten. Sieben Minuten vor dem Ende führten die EWE Baskets weiterhin mit 67:53, gaben das Spiel im Anschluss aber fast noch aus der Hand. Bis auf vier Zähler verkürzten die Gastgeber gut drei Minuten vor dem Ende. Die Oldenburger hielten noch einmal dagegen, sahen bei 65 Sekunden Restspielzeit nach einem Dunk von Chris Kramer wie der der sichere Sieger aus (77:69), mussten aber bis zum Ende zittern. Gegen die Ganzfeldpresse der Griechen fehlte die Sicherheit im Ballvortrag, einfache Ballverluste waren die Folge. Bis auf zwei Punkte kam PAOK nach einem Dreier von Jordan Sibert noch einmal heran, konnte die Begegnung aber nicht mehr drehen.

Bild: Basketball Champions League