Perfekte Arbeitsteilung! Mit Intensität zur besten Saisonleistung

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Mit der besten Saisonleistung haben die EWE Baskets Oldenburg einen beeindruckenden Sieg gegen einen direkten Konkurrent gefeiert. Die Oldenburger besiegten die Telekom Baskets Bonn vor 5159 begeisterten Zuschauern mit 91:77 (43:34).

Gleich mehrfach gab es in der großen EWE Arena Standing Ovations, als Headcoach Mladen Drijencic Brian Qvale, Chris Kramer und Rickey Paulding vorzeitig vom Parkett bat. Die Fans belohnten die Mannschaft für eine leidenschaftliche Teamleistung über 40 Minuten. Früh in der zweiten Halbzeit brachten die Gastgeber sich entscheidend auf die Siegerstraße und gaben die Kontrolle über das Spiel nicht mehr ab. Vor allem im Rebounding (38:26) dominierten die EWE Baskets über die gesamte Partie und kompensierten die Ausfälle von Vaughn Duggins und Jan Niklas Wimberg als Team.

Bemerkenswert dabei vor allem, wie jeder Spieler seine Rolle ausfüllte und zum Erfolg des Teams beitrug. Der überragende und nie zu stoppende Brian Qvale, der sogar zwei Distanzwürfe verwandelte, traf 13 seiner 14 Feldwürfe und legte mit 33 Punkten ein neues Career-High auf. Zudem scorte Kapitän Rickey Paulding hochprozentig, erzielte 23 Punkte und drehte auf, als die Mannschaft es benötigte. Chris Kramer zog gekonnt die Fäden als Spielgestalter, fand immer wieder Brian Qvale aus dem Pick&Roll und beendete die Partie mit 12 Punkten und 13 Assists, ebenfalls persönliche Bestmarke in der BBL. Maxime De Zeeuw erreichte ebenfalls erstmals 10 Rebounds.

Im ersten Viertel verlief die Begegnung ausgeglichen. Die Oldenburger banden Brian Qvale von Beginn an gut ein, konnten die Gäste aber noch nicht nachhaltig stoppen, so dass die Bonner nach dem ersten Viertel mit 20:19 führten. Ab Mitte des zweiten Viertels gelang es den EWE Baskets dann Bonn mit noch einmal erhöhter Intensität aus dem Rhythmus zu bringen. Vier Zähler von Rickey Paulding in Serie sorgten für die 39:32-Führung. Kurz vor der Halbzeit setzte Maxime De Zeeuw mit einem krachenden Dunk plus Freiwurf noch ein Ausrufezeichen hinzu, die Gastgeber gingen mit einem klaren Vorsprung in die Halbzeit (43:34).

Aus der Kabine kam die Mannschaft von Headcoach Mladen Drijencic dann mit dem sichtbaren Ziel, die Begegnung schnell zu entscheiden. Philipp Schwethelm und Rickey Paulding erhöhten auf 52:39 in einer Partie, die nun zu einem Dreierfestival wurde. Besonders Josh Mayo, der 27 Punkte erzielte, machte den Oldenburgern Probleme und verkürzte auf 56:52, Brian Qvale aber hatte die Antwort mit seinem zweiten Distanztreffer.

Als die Gäste kurz darauf zum 58:59 trafen, war es für Rickey Paulding an der Zeit Verantwortung zu übernehmen. Acht Punkte erzielte der Kapitän in Serie, Dennis Kramer setzte per Dunk den Schlusspunkt des dritten Viertels (69:60). Während den Gästen nun in der Offensive nichts mehr gelang, sorgten die EWE Baskets angetrieben von den Fans für die Entscheidung. Sieben Minuten vor dem Ende führten die Oldenburger mit 80:62 und erstickten auch ein letztes Bonner Aufbäumen im Keim. Spätestens als Dominic Lockhart per Dunk zum 86:69 traf, hatten sich die EWE Baskets Oldenburg den Erfolg endgültig verdient.

Stimme zum Spiel:

Mladen Drijencic (Headcoach): "Wir haben ein sehr intensives und auch ein sehr schönes Spiel erlebt. Unser Heimpublikum hat in dieser Saison zum ersten Mal ein Spiel erlebt, so wie wir es uns wünschen - trotz erneuter Verletzungsprobleme. Wir haben so intensiv gespielt, dass Bonn nicht in einen Rhythmus gekommen ist. Ich muss meiner Mannschaft ein großes Lob aussprechen: Ob Turnover oder Foul-Pfiff, wir haben niemals den Faden verloren. Wir haben heute Selbstbewusstsein getankt."