Rebound-Überlegenheit sichert wichtigen Auswärtssieg

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Mit einem Kraftakt in den letzten Minuten haben die EWE Baskets Oldenburg sich einen wichtigen Auswärtssieg gesichert. Bei den FRAPORT SKYLINERS siegten die Oldenburger am Sonntag in einer umkämpften Partie mit 80:77.

In der aktuellen Situation müssen die Erfolge vor allem über Einsatz und mentale Stärke, statt über spielerische Leichtigkeit erzielt werden. Diese Einschätzung bestätigte sich auch bei der Partie in Frankfurt. Die Gastgeber, die im Saisonverlauf in der Offensive noch nicht in Schwung gekommen waren, agierten nach der Rückkehr ihres Trainers Gordon Herbert stark in der Offensive und wiesen über weite Strecken eine hervorragende Quote aus dem Feld auf. In den letzten Minuten aber fanden die EWE Baskets einen Weg die Frankfurter zu stoppen, dominierten im Rebounding und verdienten sich so den wichtigen Auswärtserfolg.

Die Oldenburger waren zunächst stark in die Partie gestartet und fanden sofort einen guten Rhythmus in der Offensive. Besonders Kapitän Rickey Paulding war kaum zu stoppen. Mit seinem zweiten Dreier, seinem achten Zähler insgesamt, brachte Paulding die Gäste mit 10:2 in Führung. In der Folge aber agierten die Oldenburger nachlässig in der Verteidigung und erlaubten den Gastgebern die anfängliche Unsicherheit abzulegen. Die FRAPORT SKYLINERS kämpften sich heran und glichen per Distanzwurf durch Ekene Ibekwe zum 21:21 aus.

Den EWE Baskets gelang es nun nicht mehr, die Spielkontrolle wieder zu übernehmen. Die Gastgeber hingegen spielten sich kurzzeitig in einen Rausch. Ein 0:8-Lauf innerhalb von gut einer Minute sorgte zu Beginn des zweiten Viertels für den zweistelligen Rückstand (24:35). Besonders Ekene Ibekwe und Shavon Shields sorgten mit ihrer Schnelligkeit auf den großen Positionen immer wieder für Probleme. Die Gäste wiederum spielten nun ihre Größenvorteile aus. Maxime De Zeeuw erzielte fünf Punkte in Serie, Brian Qvale legte vier Zähler nach. Rickey Paulding sorgte dann für die Oldenburger Führung (40:39). Immer deutlicher wurden nun auch die Vorteile im Rebounding, die für wichtige zweite Chancen sorgten.

In der zweiten Halbzeit blieb die Begegnung dann ausgeglichen, keine Mannschaft konnte sich mehr als einige Zähler absetzen. Topscorer Brian Qvale (20 Punkte und 11 Rebounds) brachte die EWE Baskets mit 69:62 in Führung, die Gastgeber aber antworteten mit einem 13:2-Lauf. Beim Stand von 71:75 sprach vier Minuten vor Ende wenig für den Oldenburger Sieg. Nun aber gelang es den Gästen endlich die Frankfurter Offensive zu stoppen, die in den folgenden Minuten zu keinem erfolgreichen Abschluss kam. Rickey Paulding und Vaughn Duggins erzwangen die Führung, die von den EWE Baskets Oldenburg an der Freiwurflinie souverän verteidigt wurde.

Bild: Julian Reckmann