Starke zweite Halbzeit sichert EWE Baskets souveränen Erfolg

vom .

Dank einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit feierten die EWE Baskets Oldenburg am Samstagabend einen souveränen Heimsieg. Vor 4840 Zuschauern in der großen EWE Arena, besiegten die Oldenburger die Basketball Löwen Braunschweig mit 79:59 (34:30).

Der Erfolg im Heimspiel gegen die Basketball Löwen Braunschweig würde vor allem von der eigenen Intensität und Spielweise abhängen, waren sich die Verantwortlichen vor der Begegnung sicher. Eine Einschätzung, die sich in den 40 Spielminuten bestätigte. Wann immer die Oldenburger, nach anstrengenden Wochen in BBL und Champions League, mit großer Energie spielten, fanden sie ihren Rhythmus und bestimmten das Spiel.

Die Oldenburger, die auf die angeschlagenen Vaughn Duggins und Maxime De Zeeuw verzichten mussten, dafür aber Philip Zwiener erstmals in der Saison in den Kader holten, bestimmten die ersten Minuten der Partie. Immer wieder fanden die Gastgeber aus dem Pick&Roll Brian Qvale, der bereits im ersten Viertel 12 Punkte erzielte. Rickey Paulding legte dabei seinen 750. Assist in der Bundesliga auf. 16:3 führten die EWE Baskets nach einem 16:0-Lauf, die Gäste hatten in den ersten fünf Minuten keinen Korb aus Nah- und Mitteldistanz erzielt.

Nun schlich sich aber mangelnde Konzentration in das Spiel der Oldenburger ein. Gleich drei Ballverluste in den letzten Minuten des ersten Abschnitts luden die Gäste wieder in das Spiel ein, die auf 16:20 verkürzten. Es entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung, in der die EWE Baskets keinen Rhythmus in der Offensive mehr fanden, bis zur Halbzeit 14 Ballverluste produzierten und so nur knapp führten, obwohl sie die Braunschweiger bei schwachen Wurfquoten aus dem Feld hielten.

Es war Kapitän Rickey Paulding, der das Team von Headcoach Mladen Drijencic wieder in die Spur brachte. Acht Punkte erzielte der Kapitän in Serie (55:47), Dominic Lockhart legte per Dunking nach, die Gastgeber führten wieder zweistellig und nahmen diesen Vorsprung mit in das letzte Viertel.Nur noch fünf Ballverluste erlaubten sich die EWE Baskets in der zweiten Halbzeit, trafen acht von 14 Versuchen aus der Distanz und bestraften die biedere Offensive der Gäste. Die Braunschweiger konnten sich in der ganzen Partie nur sechs Assists erspielen, erlaubten sich 17 Ballverluste und trafen nur 37 Prozent aller Würfe aus dem Feld. Philipp Schwethelm schraubte den Vorsprung aus der Distanz auf 77:59, bevor Topscorer Brian Qvale mit seinem 19. Zähler den Schlusspunkt setzte.

Stimme zum Spiel:

Mladen Drijencic: "Wir haben sehr gut angefangen. Und dann sind alle, ob Starter oder von der Bank, auf ein niedrigeres Level gegangen. Wir haben viele Ballverluste produziert und Körbe in Situationen nicht gemacht, in denen man eigentlich erwartet, dass diese Würfe fallen. Die Braunschweiger haben das sehr gut ausgenutzt und sich gepusht und Selbstvertrauen getankt. Wenn man ein wenig rechnet und die Ballverluste reduziert, dann läuft es besser für uns. Das wissen die Jungs auch. In der zweiten Hälfte sind wir aggressiver zurückgekommen und haben schließlich verdient gewonnen."

Foto: Andreas Burmann