Kämpferische Vorstellung wird nicht belohnt

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Eine über weite Strecken kämpferische und intensive Leistung der EWE Baskets Oldenburg wurde am Samstagabend nicht belohnt. Vor 6.000 Zuschauern in der ausverkauften großen EWE Arena entschied der FC Bayern München die Partie nach einer starken zweiten Halbzeit mit 83:69 (35:31) für sich. Topscorer auf Oldenburger Seite wurde Rickey Paulding mit 21 Punkten.

Der Rahmen in der großen EWE Arena erinnerte an ein Playoff-Spiel. Die Zuschauer trieben die Oldenburger nach vorne und auch die Begegnung war zunächst von höchster Intensität und starker Verteidigung geprägt. Die EWE Baskets suchten immer wieder den Weg über Brian Qvale und waren zunächst erfolgreich, während die Distanzwürfe nicht fallen wollten.

Ab dem zweiten Viertel allerdings änderte sich das Bild: Den Gästen aus München gelang es, den Oldenburgern die Optionen in der Zone zu nehmen, so dass die Gastgeber ihr Glück aus der Distanz versuchen mussten. Ein Statement-Dunk und ein erfolgreicher Distanzwurf von Rickey Paulding sorgten aber dafür, dass die EWE Baskets bis zur Halbzeit in Schlagdistanz blieben (31:35).

Nach der Pause schien sich zunächst eine weiterhin enge Begegnung anzudeuten. Chris Kramer verkürzte auf 40:41, doch die Oldenburger fanden keinen offensiven Rhythmus, so dass einzig Rickey Paulding (21 Punkte) und Brian Qvale (20 Punkte) konstant für Gefahr sorgten. Die Gäste aus München spielten intensiv in der Verteidigung und abgeklärt in der Offensive und zogen im dritten Viertel bis auf 14 Zähler davon.

Die Oldenburger versuchten im letzten Viertel noch einmal alles, verkürzten mehrfach in den einstelligen Bereich. Doch immer wenn sich eine Wende anzudeuten schien, hatte der FC Bayern die richtigen Antworten und verdiente sich den Sieg, der mit 83:69 allerdings deutlicher ausfiel, als der Spielverlauf erahnen ließ. In der kommenden Woche spielen die EWE Baskets zunächst in Ulm (1.10) und empfangen dann RASTA Vechta (3.10). Dann will die Mannschaft von Headcoach Mladen Drijencic die ersten Saisonsiege einfahren.

Stimme zum Spiel:

Mladen Drijencic (Headcoach): "Mit einem Heimspiel zu starten, ist nicht immer einfach. Die Jungs waren ein bisschen nervös. Für die Niederlage gibt es drei Gründe: Zum einen hat Bayern sehr physisch gespielt. In ihrer Zehner-Rotation gibt es kein Gefälle, weder in der Defense noch in der Offense. Und: Das physische Spiel war die Ursache für unsere vielen Ballverluste. Zwei unserer Leistungsträger waren heute nicht auf ihrem eigentlichen Level. Wenn wir diese Leistungsträger im nächsten Spiel wieder zurück bringen, dann sieht es gegen andere Gegner mit Sicherheit wieder besser aus.

 

Bild: Ulf Duda/fotoduda.de