ProB-Playoffs: Erfolgreiche Fehler-Analyse gegen unberechenbaren Gegner

vom .

Manchmal muss man einfach nur machen, was der Coach sagt.

Im zweiten Aufeinandertreffen mit der BG Karlsruhe haben die Spieler der Baskets Akademie Weser-Ems die Fehler aus der ersten Partie abgestellt. Der unglücklichen und äußerst knappen Auftakt-Niederlage im Achtelfinale der ProB folgte somit ein 85:70-Auswärtserfolg in Karlsruhe.

Nun geht die Playoff-Serie für das dritte und alles entscheidende Spiel zurück nach Oldenburg. Am Dienstagabend empfängt die Baskets Akademie in der heimischen Halle am Haarenufer die Gäste aus dem Badischen. Tipoff ist um 20.30 Uhr.

„Wir hatten im ersten Spiel kein defensives sondern ein offensives Problem“, konstatiert Oldenburgs Head Coach Artur Gacaev. „66 Punkte waren einfach zu wenig. Das lag daran, dass wir uns schwer getan haben, in unserem Passspiel den freien Mann zu finden. Am vergangenen Samstag ist uns das dann einfach besser gelungen.“

Dass das auch in Spiel drei der Schlüssel zum Sieg sein wird, steht für Gacaev fest: „Wir müssen unsere Angriffe weiterhin diszipliniert ausspielen, dann fallen auch die Körbe.“

Schwierigkeiten hatten die Oldenburger in der ersten Partie auch mit der unkonventionellen Spielweise der Karlsruher, die dadurch einen gewissen Grad an Unberechenbarkeit hatten.

Bestes Beispiel hierfür: Rickey Easterling II, der eine Woche zuvor im ersten Spiel noch eine Fahrkarte nach der anderen geschossen hatte, traf im zweiten Spiel fast nach Belieben (88 Prozent Trefferquote aus dem Feld, 100 Prozent von der Freiwurflinie) und war mit 18 Punkten Topscorer der BG.

„Solche Gegenspieler sind immer gefährlich, mal taucht so einer komplett ab, dann ist er wieder Topscorer“, sagt Gacaev, der fast alle Mann an Bord hat. Einzig Haris Hujic und Till Isemann müssen jeweils weiterhin mit lädierten Fuß pausieren.

Foto: Ulf Duda