Baskets Akademie kann mit Sieg Heimrecht sichern

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Bereits einen Spieltag vor Ende der Hauptrunde kann die Baskets Akademie Weser-Ems/Oldenburger TB am Sonntag (18 Uhr) das Heimrecht in der ersten Playoff-Runde perfekt machen. Dazu benötigen die Oldenburger einen Erfolg über die ROSTOCK SEAWOLVES oder eine Bochumer Niederlage.

Ohne mehrere Leistungsträger war der Erfolg über Schalke 04 am vergangenen Wochenende hart umkämpft aber letztlich verdient. Einen zusätzlichen Wert erhielt der Sieg dann durch die Niederlage der VFL AstroStars Bochum, bei denen die Baskets Akademie am letzten Spieltag antreten muss. Der einzige verbliebene Verfolger der Oldenburger liegt mit 22:18 Punkten nun vier Zähler hinter dem Team von Headcoach Artur Gacaev. Mit einem Sieg oder bei einer Bochumer Niederlage wäre der vierte Platz also gesichert. Bei einem Erfolg am Sonntag würden die Gastgeber sich zudem die Möglichkeit erhalten, die Artland Dragons und die Iserlohn Kangaroos noch vom zweiten und dritten Platz zu verdrängen.

Die Oldenburger hoffen dabei auch auf die Rückkehr einiger verletzter und angeschlagener Spieler. Gegen Schalke 04 hatten Armin Musovic, Marko Bacak und Haris Hujic gefehlt, Jan Niklas Wimberg musste das Spielfeld nach wenigen Minuten verletzt verlassen. Wie schon in den Vorwochen aber sprangen Spieler in die Bresche, die sich immer besser entwickeln. Marcel Keßen überzeugte mit 24 Punkten und 8 Rebounds, Lucien Schmikale stand fast 35 Minuten auf dem Parkett und erzielte 10 Punkte. In der entscheidenden Phase war es dann Anton Perepeliukov, der mit seinen 13 Zählern Verantwortung übernahm.

Die Gäste aus Rostock haben zwei Spiele vor Saisonende die Qualifikation für die Playoffs fest im Blick. Auf dem achten Rang liegen die Seawolves zwei Punkte vor den Verfolgern aus Wedel und Wolfenbüttel. Nur mit einem Erfolg in Oldenburg können die Rostocker einen Blick in die anderen Hallen am letzten Spieltag vermeiden.

Hoffnung darf der Verlauf des Jahres 2017 machen. Die vor der Saison als Aufstiegskandidat gehandelten Seawolves stabilisierten sich unter dem neuen Headcoach Ralf Rehberger und gewannen vier der letzten sieben Partien. Gegen einen Sieg am Haarenufer spricht aber die schwache Auswärtsbilanz. Nur ein Erfolg aus neun Partien gelang in der Fremde.

Mit Spielmacher Jarvis Davis und Forward Jovonni Shuler bestimmen zwei US-Amerikaner das Geschehen auf dem Parkett. Davis erzielt 21,7 Punkte im Schnitt, Shuler steuert 11,6 Punkte bei. Mit Andre Murillo fällt bei den Gästen der dritte wichtige Punktelieferant bis zum Saisonende aus. Die Oldenburger Fans dürfen sich auf die Rückkehr von Luka Buntic an seine alte Wirkungsstätte freuen.

Bild: Ulf Duda/fotoduda.de