Über Schalke auf Kurs Richtung Playoff-Heimrecht

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Für die Playoffs in der ProB ist das Team der Baskets Akademie Weser-Ems bereits qualifiziert. In den verbleibenden drei Partien der Hauptrunde geht es für die Oldenburger nun darum, mindestens den vierten Platz zu halten, um mit einem Heimvorteil zumindest in die erste K.o.-Runde in der dritthöchsten deutschen Spielklasse zu gehen.

Am kommenden Samstagabend gastiert Schalke 04 in der Haarenuferhalle (Tippoff  19 Uhr). Und das ist ein Sonderfall in der Vorbereitung - jedenfalls für Artur Gacaev in der aktuellen Situation.

Der Head Coach der Oldenburger sagt: „Schalke ist auf den Guard-Positionen sehr gut besetzt. Die spielen sowohl in der Offensive als auch in der Defensive sehr stark.“ Genau hier liegt das Problem. Die Partie des 20. Spieltags wird für Gacaev mit Blick auf die kleinen Positionen in der Starting Lineup zur Herausforderung.

Der angeschlagene Haris Hujic, der beim 74:70-Sieg im Hinspiel Mitte November mit 24 Punkten Topscorer der Partie war und allein zwölf Punkte im letzten Viertel erzielte, wird gegen die Gäste aus Gelsenkirchen nicht zur Verfügung stehen. Und auch hinter Armin Musovic steht ein Fragezeichen.

„Das ist eine Gelegenheit für die jüngeren Guards wie Piet Niehus und Jacob Hollatz sich zu beweisen“, sagt Gacaev. „Wir werden die beiden im Team unterstützen, damit sie gegen Schalke einen guten Job machen können.“

Für die Baskets Akademie gilt es, den kleinen Negtivtrend von zwei Niederlagen in Folge zu stoppen. Schalke dagegen hat seine letzten beiden Spiele gewonnen.

Trotz personeller Fragezeichen setzt Gacaev darauf, dass sein Team in der Schlussphase der Hauptunde noch zwei Heimspiele hat. Nach Schalke machen dann am Wochenende darauf die Seawolves aus Rostock Station am Haarenufer. Das Team von der Ostsee liegt momentan auf Rang neun und kämpft um die Playoff-Teilnahme.

Das Schlussprogramm hat es also in sich für die Baskets Akademie, zumal es dann durchaus am letzten Spieltag bei den VfL AstroStars Bochum (aktuell 5. Platz) zu einem „Endspiel“ um den begehrten 4. Platz kommen könnte.

Foto: Ulf Duda / fotoduda.de