NBBL-Playoffs: Mit Heimstärke und Defense zum Ausgleich

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Mit den eigenen Fans im Rücken will die Baskets Akademie Weser-Ems die Chance auf den erstmaligen Einzug in das Final Four der NBBL erhalten. Dafür ist ein Sieg über die YOUNG RASTA DRAGONS nötig, um den Ausgleich in der Viertelfinalserie zu erzwingen.

Der Traum vom Final Four lebt im Team von Artur Gacaev jedenfalls weiterhin. Das erste Spiel der Serie ging am vergangenen Wochenende zwar mit 53:65 verloren, der Spielverlauf hat den Glauben an die Überraschung aber gestärkt. Nach Problemen in den ersten beiden Vierteln lagen die Oldenburger zwischenzeitlich schon deutlich zurück, fanden vor allem in der Offensive nicht ins Spiel. Im Spielverlauf aber passte sich die Baskets Akademie dann immer besser an.

Besonders mit der aggressiven Defensive machten die Oldenburger auch den favorisierten Dragons große Probleme, erzwangen 20 Ballverluste und kamen so mehrfach wieder in Schlagdistanz. Der Hunger auf die Überraschung ist jedenfalls geweckt, wenngleich die Baskets Akademie dafür auch einige Anpassungen vornehmen muss. Mit 35:51 ging das Rebound-Duell verloren, zudem fanden nur knapp über 25 Prozent aller Wurfversuche den Weg in den Korb. „Wir haben uns in dieser Trainingswoche gut vorbereitet, haben besonders am Rebounding und der Offensive gearbeitet. Die Dragons sind eine sehr gute Mannschaft, wir haben aber den sechsten Mann im Rücken und glauben an unsere Chance“, schaut Headcoach Artur Gacaev auf das Spiel voraus.

Tatsächlich dürfen die Oldenburger im Kampf um den Ausgleich auf den Heimvorteil setzen. Am Haarenufer ist die Baskets Akademie in dieser Saison noch ungeschlagen. Zudem kann die Mannschaft befreit in das Spiel gehen, wie auch Spielmacher Jacob Hollatz bestätigt: „Unser Vorteil ist, dass wir weniger Druck als die Dragons haben. Dort lautete das Ziel vor der Saison sicher Final Four. Für uns ist das Erreichen des Viertelfinales schon ein großer Erfolg. Alles was jetzt kommt ist ein Bonus. Wir geben alles und wollen die Serie gewinnen, aber wir haben keinen Druck.“

Bild: Uwe Schucht