Energieleistung sichert Einzug ins Viertelfinale

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Das Oldenburger NBBL-Team hat der erfolgreichen Saison ein weiteres Kapitel hinzugefügt. Im entscheidenden dritten Spiel der ersten Playoff-Runde siegte die Baskets Akademie Weser-Ems gegen Phoenix Hagen mit 64:54 nach Verlängerung und trifft nun im Viertelfinale auf die Young Rasta Dragons.

Damit feierte Mannschaft von Headcoach Artur Gacaev einen Erfolg, der ihr vor der Saison in dieser Form nicht zugetraut worden war. Teamgeist, Leidenschaft und viel Druck in der Verteidigung waren dabei erneut die Schlüssel zum Sieg. Ein Erfolgsrezept, das die Oldenburger über die gesamte Saison getragen hat.

Dabei hatten die Oldenburger auf einen wichtigen Leistungsträger verzichten müssen. Anton Perepeliukov kehrte am Wochenende in seine Heimat zurück, um sich dort auf seinen Abschluss vorzubereiten. Wie von Headcoach Artur Gacaev erhofft, nutzten andere Spieler ihre gestiegene Verantwortung. Christoffer Isensee, der trotz wenig Einsatzzeit die ganze Saison hervorragend mitgezogen hatte, nutzte seine Chance und wurde mit 14 Punkten und 60 Prozent Dreierquote zum Topscorer.

Den Gastgebern gelang es beim wie schon in der ganzen Serie die schwachen Wurfquoten zu kompensieren. Besonders Piet Niehus und Jacob Hollatz fanden ihren Wurf nicht und trafen nur fünf von 35 Versuchen. Die Führungsspieler brachten sich aber in anderen Bereichen ein, sammelten gemeinsam 20 Rebounds und übten immensen Druck auf den Hagener Spielaufbau aus. Insgesamt 30 Ballverluste unterliefen den Gästen so – einer der Schlüssel für den Erfolg der Baskets Akademie. Zudem reboundete die Mannschaft trotz Größennachteilen hervorragend, erarbeitete sich insgesamt 18 zweite Chancen.

So gelang es einen erneut schweren Start auszugleichen. Die Oldenburger lagen nach dem ersten Abschnitt 9:14 zurück, kämpften sich aber heran und führten 27:20 Zur Halbzeit. Nach der Pause gelangen dann zunächst nur sieben Zähler in zehn Minuten, die Gäste übernahmen wieder die Führung (34:37). Die Gastgeber kämpften sich zurück, hatten in der regulären Spielzeit die Siegchance, mussten aber den Umweg über die Verlängerung.

Dort übte die Baskets Akademie Weser-Ems weiterhin großen Druck aus und traf nun auch die entscheidenden Würfe. Zwei Dreier durch Christoffer Isensee und Leo Alban sorgten für die Vorentscheidung, die Gäste wirkten nun zermürbt und konnten nicht mehr kontern.

Auf dem Weg zur erstmaligen Teilnahme am Final Four der NBBL wartet im Viertelfinale nun allerdings eine große Hürde. Die Young Rasta Dragons verfügen über einer der talentiertesten Kader der Liga und bereits über viel Erfahrung in den Playoffs.

Bild: Uwe Schucht