Metropol Baskets physisch zu stark für angeschlagenes JBBL-Team

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Die vermutlich letzte Chance auf den Einzug in die Playoffs verpasste das JBBL-Team der Baskets Akademie Weser-Ems am Sonntag. Mit einer nach zahlreichen Ausfällen dezimierten Mannschaft, ging die Begegnung bei den Metropol Baskets Ruhr deutlich mit 62:95 verloren.

Nur noch neun Talente standen am Sonntag für die Baskets Akademie Weser-Ems auf dem Parkett. Zwei Spieler davon kehrten gerade von Verletzungspausen zurück. Ohne einige Leistungsträger, darunter Junioren-Nationalspieler Fynn Aumann, waren die Oldenburger bei den starken Metropol Baskets Ruhr dann letztlich ohne Chance.

Es gelang den Oldenburgern in den einzelnen Vierteln nur über die ersten Minuten auf Augenhöhe zu agieren. Im weiteren Verlauf setzten sich die Gastgeber dann konstant weiter ab. 36 Ballverluste des Teams von Headcoach Maxim Hoffmann waren am Ende nicht auszugleichen, obwohl die Mannschaft im Rebounding ordentlich agierte und auch gut aus dem Feld traf. Alexander Hopp erzielte 17 Punkte und neun Rebounds, Kevin Sun erreichte 12 Zähler und auch Nick Sander (11) punktete zweistellig.

„Heute fällt es mir schwer Kritik an meiner Mannschaft zu üben. Gegen einen kämpferischen Gegner, der seine Vorteile geschickt genutzt hat, war dezimiert nicht mehr drin. Damit ist unsere Saison nach der Hauptrunde wahrscheinlich beendet. Für uns bedeutet es aber, dass wir uns in den kommenden Wochen ohne Druck noch einmal deutlich entwickeln wollen. Gerade in den beiden Heimspielen wollen wir überzeugen und uns den Sieg holen“, äußerte sich Maxim Hoffmann nach der Partie.

Bild: Uwe Schucht