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Spielbericht

ALBA BERLIN - EWE Baskets Oldenburg 85:68

68:85! Starke Playoffs der EWE Baskets enden in Berlin

17.05.2018

Boxscore

NR Spieler ESZ PKT 2PM 2PA 3PM 3PA FTM FTA DR OR AS ST TO BS PF

Die Saison der EWE Baskets Oldenburg ist trotz einer starken Leistung in den Playoffs nach dem fünften Spiel in Berlin beendet. Die Oldenburger unterlagen ALBA BERLIN mit 68:85 und verloren die Viertelfinal-Serie mit 2:3. Bereits am Freitag (18.30 Uhr) folgt nun am EWE Baskets Club Center der traditionelle Saisonabschluss mit der Partie zwischen Team und Helfern.

Am Ende des fünften Partie bleibt nun zunächst die Enttäuschung über das erneute Aus gegen ALBA BERLIN, aber auch der Stolz, den Titelfavoriten trotz großer Verletzungsprobleme in einer intensiven und emotionalen Serie an den Rand des Ausscheidens gebracht zu haben. Besonders die beiden großartigen Heimspiele zeigten das Oldenburger Kämpferherz und die Leidenschaft der wieder einmal großartigen Fans.

In Berlin gelang es am Donnerstag nicht, über genügend lange Strecken einen offensiven Rhythmus zu generieren. Die Berliner zeigten ihre beste defensive Leistung der Serie, drückten die Oldenburger Wurfquote auf 46 Prozent, auch von der Dreierlinie erwischten die Gäste erstmals einen durchschnittlichen Tag. 

Zudem sicherte sich Berlin wie in den ersten drei Spielen der Serie wieder den Reboundvorteil (35:25). Den EWE Baskets fehlten neben Topscorer Rickey Paulding, der zu 18 Punkten noch fünf Rebounds auflegte, die verlässlichen Scoring-Optionen. Einzig Armani Moore (10) punktete zweistellig.

Hinzu kamen Foulprobleme, die EWE Baskets begingen 26 Fouls, ALBA BERLIN nur 13. So standen die Gastgeber gleich für 27 Freiwürfe an der Linie, während Oldenburg nur zehn erhielt. Karsten Tadda musste früh mit fünf Fouls die Partie verlassen, Mickey McConnell bereits in der ersten Halbzeit nach drei Fouls defensiv zurückschalten.

Spielverlauf:

Von Beginn zeigten beide Mannschaften mit hohem Druck und Aggressivität, dass sie die Bedeutung der fünften Begegnung angenommen hatten und die EWE Baskets fanden durchaus gut in die Partie. Einem Block von Armani Moore, folgte auf der Gegenseite ein Tip-in von Rickey Paulding. Beide Mannschaften trafen zunächst nicht aus der Distanz, Oldenburg suchte den Weg zum Korb, Berlin punktete aus der Mitteldistanz. Rasid Mahalbasic und Rickey Paulding setzten dann von der Dreierlinie die ersten Akzente und ließen die Gäste knapp in Führung gehen (14:10), Schwethelm legte aus dem Pick&Pop nach und Oldenburg führte nach zehn Minuten.

Die Partie wendete sich dann kurz nach Beginn des zweiten Abschnitts. Bereits nach zwei Minuten hatten die EWE Baskets fünf Fouls erreicht, insgesamt bereits neun Fouls bis zu diesem Zeitpunkt, während der erste Foulpfiff der Partie gegen die Gastgeber erst nach mehr als drei Minuten im zweiten Viertel erfolgte. Oldenburg musste nun die Intensität in der Defensive deutlich nach unten schrauben, Berlin fand den offensiven Rhythmus. Der stark aufspielende Marius Grigonis sorgte mit einem erfolgreichen Abschluss plus Freiwurf für das 32:25 für ALBA. Mit fünf Punkten in Serie erhöhte Niels Giffey den Rückstand in den zweistelligen Bereich (28:40). Auch auf einen Dreier von Armani Moore hatte Berlin erneut die Antwort und ging mit 45:35 in die Halbzeit.

Mitte des dritten Viertels schienen die Hoffnungen der EWE Baskets dann fast schon beendet, als Marius Grigonis mit seinem bereits 16. Punkt auf 58:42 erhöhte. Oldenburg aber kämpfte verbissen weiter und kam nach fünf Zählern durch Frantz Massenat und einem krachenden Dunk von Rickey Paulding auf 49:60 heran. Kurze Zeit später musste dann Karsten Tadda nach seinem fünften Foul das Parkett verlassen.

Im letzten Abschnitt bot sich den Oldenburger dann sogar mehrfach die Gelegenheit, noch einmal völlig in die Partie zu kommen. Zunächst riss Rickey Paulding die mitgereisten Fans mit dem Dunk der Saison von den Sitzen. Im Fastbreak stieg der Kapitän hoch, nahm Grigonis auf das Poster und stopfte über ihn hinweg. Mit neuer Energie kamen die EWE Baskets durch einen Dreier von Isaiah Philmore auf 57:66 heran, dann drückte Mickey McConnell den Rückstand gar auf sieben Punkte. In der Folge aber verpassten die Gäste dann die Gelegenheit, die Gastgeber noch mehr zu erschüttern, die dann die Antwort gaben. Zwei Dreier von Joshiko Saibou entschieden die Begegnung endgültig (61:76).

Saisonabschluss:

Bereits am Freitag laden die EWE Baskets ihre Fans zum Saisonabschluss ins EWE Baskets Club Center an der Maastrichter Straße. Um 18.30 startet das traditionelle Spiel zwischen Mannschaft und Helfern, im Anschluss kann gemeinsam gefeiert werden. Der Fanshop wird  während der Feier bis 21.30 Uhr ebenfalls geöffnet sein. Alle Fans mit Dauerkarte können dank der VWG kostenlos per Bus anreisen.



Tabelle

PL TEAM PKT
5Telekom Baskets Bonn42:26
6medi bayreuth42:26
7EWE Baskets Oldenburg42:26
8FRAPORT SKYLINERS40:28
9s.Oliver Würzburg38:30

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Stimmen zum Spiel

Mladen Drijencic (Head Coach): „Ich gratuliere ALBA und wünsche mir natürlich jetzt, dass sie auch die Meisterschaft gewinnen, damit wir sagen können, dass wir gegen den Meister ausgeschieden sind. Heute hat  man wieder das Gesetz und den Rhythmus der Playoffs gesehen. Wir haben im Vorfeld versucht, viel Energie zu sammeln und hatten eigentlich den gleichen Gameplan wie in Spiel vier. Aber wir waren in einigen Phasen unkonzentriert und haben Fehler in Offense und Defense gemacht. Konzentration hängt immer auch mit der körperlichen Verfassung zusammen. Vielleicht hat das etwas jüngere ALBA-Team sich schneller regeneriert und ihre Fans haben ihnen sicher auch geholfen. Ich bin stolz darauf, was wir trotz Verletzungen in den Playoffs erreicht haben. Nach dem ersten Spiel hätte wohl keiner geglaubt, dass die Serie erst im fünften Spiel entschieden wird.“