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EWE Baskets Oldenburg - ALBA BERLIN

Leidenschaft, Konzentration und Playoff-Atmosphäre. EWE Baskets wollen Ausgleich

07.05.2018

 Bild: Ulf Duda/fotoduda.de

Die EWE Baskets Oldenburg stehen vor dem ersten Heimspiel im Playoff-Viertelfinale unter Druck. Nach der 88:114-Niederlage in der ersten Partie bei ALBA BERLIN, gilt es mit einer überzeugenden Leistung die Voraussetzung für den Ausgleich in der Serie zu schaffen. Tickets für die Partie am Dienstag (18.15 Uhr) in der Großen EWE ARENA sind unter www.ewe-baskets.de/tickets erhältlich.

Es war ein Samstagabend, den die Oldenburger zunächst auch einmal verdauen mussten. Die Mannschaft hatte sich trotz der vielen verletzungsbedingten Ausfälle gut auf den ersten Playoff-Auftritt vorbereitet gefühlt, wurde dann aber in der ersten Halbzeit förmlich überrannt. 35 Punkte nach dem ersten Abschnitt, 69 gegnerische Zähler nach 20 Minuten – besonders defensiv kamen die EWE Baskets nie in die Partie.

ALBA BERLIN bewies den Status als Meisterschaftsfavorit dagegen eindeutig. Ballbewegung in hoher Geschwindigkeit, auf höchstem Niveau und mit einer extrem geringen Fehlerquote, die Gastgeber erspielten sich  27 Assists bei nur neun Ballverlusten. Zudem reboundete Berlin herausragend.

„Den Job in der Defense machen“, aber zunächst einmal auch „mental und physisch von Anfang an bereit sein“, sind die Schlagworte, die Head Coach Mladen Drijencic vor der zweiten Partie in den Fokus rückt. Es gilt mit großer Leidenschaft das Spiel der Gäste zu verlangsamen und so aus dem Rhythmus zu bringen.

Die Oldenburger wollen eine Antwort auf die Partie am Samstag geben und benötigen dafür Unterstützung von den Rängen und den Schulterschluss mit den Fans. Den Favoriten stürzen wird das dezimierte Team der EWE Baskets nur können, wenn die Mannschaft von der Energie und einer echten Playoff-Atmosphäre in der Großen EWE Arena profitieren kann. Dementsprechend sind auch die Fans gefordert, sich die restlichen Karten zu sichern und dem #DressCodeGelb folgend für eine besondere Stimmung zu sorgen.

Was dann in Oldenburg möglich ist, hat nicht nur das Comeback nach 27 Punkten Rückstand gegen Ulm im vergangenen Jahr gezeigt. Auch die Heimbilanz in den Playoffs seit der Saison 2007/2008 spricht mit 24 Siegen und nur elf Niederlagen für die EWE Baskets.



Tabelle

PL TEAM PKT
5Telekom Baskets Bonn42:26
6medi bayreuth42:26
7EWE Baskets Oldenburg42:26
8FRAPORT SKYLINERS40:28
9s.Oliver Würzburg38:30

Nächstes Heimspiel


Stimmen zum Spiel

Mladen Drijencic (Head Coach): „ALBA hat im ersten Spiel den Status als Favorit auf den Titel demonstriert. Der ungewöhnliche Spielstil und die sehr schnelle Ballbewegung sind der Schlüssel für die erfolgreiche Saison, daher müssen wir diese Bewegung ins Stocken bringen. Wir müssen ab der ersten Sekunde mental und physisch bereit sein, müssen individuell mit und ohne Ball ein besonderes Spiel machen. Dazu müssen wir mit großer Konzentration unseren Job in der Defense erledigen. Ich erhoffe mir, dass unsere Fans uns mit echter Playoff-Atmosphäre antreiben."

Players to watch

Der Oldenburger Topscorer kam gegen die hervorragend eingestellten Berliner nicht in die Partie, wurde im Verlauf des Spiels geschont und spielte insgesamt nur 15 Minuten. Wird In Oldenburg besser ins Spiel kommen müssen, wenn die EWE Baskets den Sieg wollen.
Zeigte mit 15 Punkten, vier Rebounds und drei Assists auf dem Papier eine gute Leistung, muss aber die Plays der Oldenburger gegen den Berliner Druck noch besser einleiten und vor allem in der Defensive gegen Peyton Siva bissiger agieren.
Der Oldenburger Kapitän traf nur drei seiner elf Versuche aus dem Feld. Auf einen schwächeren Tag folgt bei Paulding in Regelmäßigkeit aber eine große Leistung.