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Spielbericht

EWE Baskets Oldenburg - Eisbären Bremerhaven 85:73

EWE Baskets festigen im Nordduell den Playoff-Platz

18.03.2018

 Bild: Ulf Duda/fotoduda.de

Boxscore

NR Spieler ESZ PKT 2PM 2PA 3PM 3PA FTM FTA DR OR AS ST TO BS PF

Die EWE Baskets Oldenburg haben im Nordduell gegen die Eisbären Bremerhaven den Playoff-Platz in der easyCredit BBL gefestigt. Mit dem 85:73-Erfolg vor 6.000 Fans in der ausverkauftenGroßen EWE Arena und jetzt 32:18 Punkten rangieren die Oldenburger weiterhin auf dem sechsten Rang.

Den Unterschied für die Gastgeber machten dabei die Vorteile unter dem Korb. Die EWE Baskets trafen 54 Prozent ihrer Versuche aus der Nah- und Mitteldistanz und erzielten 12 Punkte mehr in der Zone als die Gäste. Dazu kontrollierte die Mannschaft von Headcoach Mladen Drijencic den Rebound, erlaubte den Eisbären nur neun offensive Bretter. Im letzten Abschnitt sorgte eine deutliche Steigerung zudem für nur noch neun Punkte der Bremerhavener, die vor allem unter dem Korb in der zweiten halbzeit kaum noch punkten konnten.

Gleichwohl ermöglichten die Oldenburger es den Gästen mit Problemen gegen die wechselnde Verteidigung immer wieder im Spiel zu bleiben, konnten die Energie nicht über 40 Minuten auf höchstem Niveau halten und trafen nur 53 Prozent ihrer Freiwürfe. So sicherten die Gastgeber sich den Erfolg erst im letzten Viertel.

Angeführt wurden die EWE Baskets dabei vom starken Mickey McConnell, der neben 19 Punkten noch acht Assists verteilte. Rasid Mahalbasic erzielte 15 Punkte und sicherte sich dazu acht Rebounds. Kapitän Rickey Paulding (13) punktete ebenfalls zweistellig.

Spielverlauf:

Die Oldenburger, bei denen erneut Karsten Tadda und Maxime De Zeeuw in der Startformation standen, begannen mit guter Ballbewegung, erspielten offene Optionen in der Offensive und gingen mit 7:2 in Führung. Leichte Ballverluste und die zunächst schwache Trefferquote aus der Distanz, nur einer der ersten fünf Versuche fand den Korb, brachten die Gäste aber ins Spiel, die durch Fabian Bleck 12:9 in Führung gingen. Nun rückten die Dreierschützen auf beiden Seiten in den Fokus. Philmore, Elliott und McConnell versenkten die nächsten drei Würfe. Mehr Energie in der Defensive, die Konsequenz im defensiven Rebound und zwei Dreier von Philipp Schwethelm trieben dann den 10:0-Lauf zur ersten deutlichen Führung an (25:17). 

Besonders auf den großen Positionen hatten die Gastgeber bis hierhin Vorteile gezeigt, trafen 70 Prozent ihrer Versuche aus Nah- und Mitteldistanz, während die Gäste nur 30 Prozent verwandelten, hatten zudem deutliche Vorteile im Rebounding. Beim Stand von 29:18 war die Führung zweistellig, den EWE Baskets gelang es aber nicht, die Energie konstant zu halten. Mit einer starken Trefferquote aus der Distanz verkürzte Bremerhaven so durch Adrian Breitlauch zunächst auf 34:38 und ging kurz vor der Halbzeit durch Johnny Berhanemeskel gar mit 43:42 in Führung. Die Oldenburger zeigten vor allem Probleme mit der ungewöhnlichen Zonenverteidigung der Eisbären. Mickey McConnell aber sorgte für die Führung zur Halbzeit.

Das dritte Viertel begannen die Gastgeber dann wieder mit mehr Konsequenz in der Defensive. Ein krachender Dunk von Rickey Paulding aus dem Fastbreak setzte das Zeichen für die Oldenburger, die nun auch immer wieder den Ball hervorragend bewegten und vor allem Mahalbasic unter dem Korb fanden. Beispielhaft für den starken Einsatz der EWE Baskets war dann der Dreier von Frantz Massenat zum 65:54. Vorangegangen war ein erkämpfter Ball von Maxime De Zeeuw und ein Offensivrebound von Armani Moore.

Den Vorsprung verteidigten die Gastgeber zu Beginn des letzten Viertels dann vor allem durch die starke Verteidigung. Nur drei Punkte erzielten die EWE Baskets in den ersten sechs Minuten des letzten Abschnitts, hielten aber trotzdem die Führung. Vier Punkte in Serie von Rickey Paulding und ein stark herausgespielter Dreier von Karsten Tadda gegen die Zonenverteidigung entschieden die Partie mit dem 83:71 dann endgültig.



Tabelle

PL TEAM PKT
5Telekom Baskets Bonn42:26
6medi bayreuth42:26
7EWE Baskets Oldenburg42:26
8FRAPORT SKYLINERS40:28
9s.Oliver Würzburg38:30

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Stimmen zum Spiel

„Ich bin zufrieden, wie wir über weite Strecken gespielt haben. In einem Derby gibt es auch viele Emotionen und trotz vermeintlicher Favoritenrolle muss man alles geben. In der zweiten Halbzeit war es wichtig, wie die Jungs rausgekommen sind und es gab drei entscheidende Zahlen in Halbzeit zwei: nur drei Ballverluste, nur drei Offensive-Rebounds abgegeben und nur sechs Punkte in der Zone zugelassen. Zum Low Score im letzten Viertel: So was passiert schon mal. Das waren alles gute Plays, aber manchmal will der Ball einfach nicht rein.“