Tickets
Fanshop
Spielplan
Kader

Glossar

Wir erklären die wichtigsten Begriffe

Was bedeutet das ganze Fachchinesisch, mit dem die "Experten" so um sich werfen? Da kommt kein Satz ohne amerikanische Fachbegriffe aus.

 

Airball
Ein Wurf der vollkommen daneben geht, also nicht den Ring oder das Brett trifft.


And One
Korberfolg eines Spielers trotz Fouls. Zusätzlich gibt es einen Freiwurf.


Assist
Der letzte Pass, der unmittelbar zum Korberfolg geführt hat, wird dem Passgeber als "Assist", als Vorlage gutgeschrieben.


Aufposten
Erhält ein Spieler mit dem Rücken zum Korb den Ball und versucht dieser sich mit der überlegenen eigenen Kraft weiter in Richtung Korb und in eine bessere Situation für einen Abschluss zu bringen, nennt man dies Aufposten.


Ausboxen
Der Versuch die bessere Position im Kampf um den Rebound gegenüber dem Gegenspieler zu verteidigen.


Backdoor
Der angreifende Spieler umgeht den Verteidiger in dessen Rücken, um dann angepasst zu werden.


Bewegter Block
Stellt ein Spieler den Block (Pick) zu spät oder bewegt sich zu kurzfristig in den Laufweg des Verteidigers, ist es ein bewegter Block und wird als Offensivfoul gepfiffen.


Black Hole
Ein Spieler, der jeden Ball auf den Korb wirft, den er bekommt. Alle Bälle verschwinden bei ihm wie in einem schwarzen Loch.


Block
Wird ein geworfener Ball, der noch in der aufsteigenden Bewegung ist, entscheidend abgelenkt, so spricht man von einem Block.


Coast to Coast
Bewegung des Balles von einer Endlinie zur anderen. Oder genauer: Alleingang eines Spielers über das gesamte Feld mit Korbwurfversuch.


Combo Guard
Bezeichnung für einen Guard, der auf der Position 1 (Point Guard) und 2 (Shooting Guard) agieren kann. Er vereint Fähigkeiten als Spielmacher und Scorer und kann beide Positionen verteidigen.


Double Double
Wenn ein Spieler in zwei Positionen der Statistik zweistellig vertreten ist.


Dunking
Wenn der Ball von einem Spieler von oben durch den Ring gedrückt wird.


Fadeaway
Ein Würf im Rückwärtsfallen. Der Offensivspieler vergrößert so den Abstand zum Gegenspieler und kann seinen Wurf anbringen, ohne dabei geblockt zu werden.


Fastbreak
Der schnelle Gegenangriff, bei dem nach wenigen Pässen sofort der Abschluss gesucht wird.


Floater
Ein Wurf, bei dem der Spieler aus dem Lauf einhändig und mit einer hohen Flugkurve auf den Korb wirft. So versuchen kleinere Spieler sich in Korbnähe nicht blocken zu lassen.


Flopping
Der Versuch mit übertriebener Theatralik das Offensivfoul des Gegenspielers zu forcieren.


Goal-tending
Wird ein Wurf in der absinkenden Flugphase geblockt wird, spricht man von "Goal-tending". Der Wurf wird dann von den Schiedsrichtern als erfolgreicher Korbversuch gewertet.


Missmatch
Zwei Spieler im direkten Duell, die wegen ihren körperlichen Voraussetzungen nicht zueinander passen. Der größere Spieler (Center/Forward) erhält Vorteile am Brett, kann aber die kleineren Spieler an der Dreierlinie nur schwer verteidigen.


Presse
Das sind nicht nur die Kollegen von der schreibenden Zunft, sondern auch eine taktische Defensiv-Variante, bei der die verteidigende Mannschaft besonderen Druck auf die Angreifer ausübt. Beispiel: Die angreifende Mannschaft hat Einwurf in der eigenen Hälfte. Die verteidigende Mannschaft macht bereits in dieser Situation mit einer Ganzfeld-Presse die Passwege dicht.


Rebound
Der Spieler, der einen vom Korb abprallenden Wurf fängt, holt den "Rebound".


Set Play
Ein einstudierter Spielzug, bei dem jeder Spieler eine bestimmte Rolle erfüllen muss, um am Ende des Spielzugs einen freien Schuss zu ermöglichen.


Technisches Foul
Sollten einem Spieler oder Trainer im Eifer des Gefechts mal die Manieren abhanden konnen (Meckern, abfälliges Gestikulieren usw.), so können die Schiedsrichter ihm ein "Technisches Foul" aussprechen. In diesem Fall gibt es Freiwurf und anschließenden Ballbesitz per Einwurf für die andere Mannschaft.


Transition
Das Verhalten einer Mannschaft nach Ballgewinn/Defensivrebound (Transition Offense) oder Ballverlust/Fehlwurf. Ziel ist es, möglichst schnell den gegnerischen Korb zu attackieren oder aber den eigenen zu verteidigen.


Trap
Die verteidigende Mannschaft versucht, den ballführenden Spieler der angreifenden Mannschaft in die "Trap" (Falle) zu locken. Bei einer Ganzfeld-Presse kann das das Ziel der Verteidiger sein: Man setzt den ballführenden Spieler exakt in dem Moment "schachmatt", wenn er in seiner Laufroute vom direkten Verteidiger an die Seitenlinie gedrängt wurde und die Mittellinie gerade überquert hat und dort ein zweiter Verteidiger den weiteren Laufweg dicht macht. Nun ist der ballführende Angreifer quasi von "vier" Verteidigern umringt (zwei Spieler sowie Seiten- und Mittellinie). Sich frei zu dribbeln ist nicht mehr möglich, selbst ein Pass kaum noch machbar - die Falle ("Trap") hat zugeschnappt.


Triple Double
Wenn ein Spieler in drei Positionen der Spielstatistik zweistellig vertreten ist. (Kommt eigentlich nur in der NBA vor, da die Spiele dort 48 Minuten dauern statt 40 Minuten.)


Turnover
Wenn die angreifende Mannschaft den Ball verliert. Nicht jeder Turnover zieht automatisch einen Steal nach sich.


Unsportliches Foul
Im Sinne des Sports ist jedes Foul unsportlich. Wenn aber ein Spieler ohne Aussicht an den Ball zu kommen, einen Gegenspieler foult oder besonders brutal zur Sache geht, kann der Schiedsrichter dies als "Unsportliches Foul" ahnden. Der gefoulte Spieler bekommt dann Freiwürfe und seine Mannschaft bleibt anschließenden Einwurf im Ballbesitz.


Screen/Pick
Eine gestellte Sperre, mit dem man versucht dem Mitspieler einen Vorteil zu verschaffen. Dies kann abseits vom Ball oder für den ballführenden Spieler geschehen.


Stretch Four
Bezeichnung für die moderne Form des Power Forwards. Im heutigen Basketball spielen diese Spieler trotz ihrer Größe immer häufiger auch weit vom Brett entfernt und sind von der Dreierlinie gefährlich. Dirk Nowitzki gilt als der Prototyp dieses Spielers.


Swingman
Inoffizieller Begriff für einen Spieler, der sowohl als Shooting Guard als auch auf der Position des Small Forwards agieren kann.


Switchen
Immer häufiger genutzte Verteidigungsvariante, bei der die Verteidiger ihre Gegenspieler am Block wechseln. Dies wird möglich, da die Spieler auf den großen Positionen tendenziell kleiner und beweglicher werden.


Zonenverteidigung
Eine Verteidigungsform, in der nicht ein bestimmter Spieler, sondern der Raum verteidigt wird.